Hormone und Jodtabletten – Schilddrüse mit Unterfunktion

Hormone und Jodtabletten – Schilddrüse mit UnterfunktionDamit die Schilddrüse ordnungsgemäß arbeitet, benötigt sie Schilddrüsenhormone und Jod. Während das Hormon im gesunden Organismus gebildet wird, wird Jod über die Nahrung zugeführt. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist meist der Regelkreislauf der Schilddrüse gestört.

Es kann sich dabei um eine angeborene oder eine erworbene Störung handeln. Liegt ein Jodmangel vor, können eine jodreiche Ernährung oder Jodtabletten für die Schilddrüse Abhilfe schaffen.

Schilddrüsenunterfunktion – Ursachen und Symptome

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion, der sogenannten Hypothyreose, werden in der Schilddrüse zu wenige Hormone gebildet. Die Folge davon sind Müdigkeit, Leistungsabfall und Veränderungen von Haut und Haar. Auch Gewichtszunahme und eine verstärkte Kälteempfindlichkeit können auf eine Störung hinweisen. Unterschieden werden angeborene und erworbene Schilddrüsenunterfunktion:

  • Bei der angeborenen Variante wird von Anfang an zu wenig Hormon in der Drüse produziert. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kommt es zu einer Behinderung der geistigen und körperlichen Entwicklung und schließlich zum sogenannten „Kretinismus“. Durch das gesetzlich vorgeschriebene Neugeborenen-Screening ist dies jedoch in Deutschland sehr selten, da eine Unterfunktion schnell festgestellt und behandelt werden kann.
  • Die erworbene Schilddrüsenunterfunktion resultiert aus einer Zerstörung des Schilddrüsengewebes, zum Beispiel durch eine Autoimmunerkrankung wie der Hashimoto-Thyreoiditis. Auch Operationen, Bestrahlungen oder eine Radiojodtherapie zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion können zur Erkrankung führen. In eher seltenen Fällen ist ein extremer Jodmangel Folge der Störung. Dies kann zum Beispiel in den verschiedenen Jodmangelgebieten in Deutschland auftreten.
  • Jodmangel erkennen

    Ein Jodmangel als Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion geht mit verschiedenen Symptomen einher. Dazu gehören das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben, Atem- und Schluckbeschwerden, eine Zunahme des Halsumfangs sowie Hautveränderungen und Abgeschlagenheit.

    Bei Kindern zeigen sich häufig zusätzlich eine gesteigerte Nervosität sowie eine verlangsamte körperliche und geistige Entwicklung. Treten diese Symptome auf, dann empfiehlt sich ein Gang zum Arzt, um zu überprüfen, ob ein Jodmangel vorliegt.

    Tipps für die natürliche Regulation des Jodbedarfs

    Eine Schilddrüsenunterfunktion aufgrund von Jodmangel in Deutschland ist bei einer ausgewogenen Ernährung eher selten. Zusätzlich sind viele Speisen mittlerweile jodiert, um sicherzustellen, dass über die Nahrung genug des wichtigen Spurenelementes aufgenommen wird. Kritiker befürchten sogar, dass die zunehmende Jodierung teilweise zu einer Überdosierung führen kann.
    Wer sicherstellen will, dass genug Jod zur Bildung des Schilddrüsenhormons in den Körper gelangt und auf Jodtabletten weitgehend verzichten will, sollte bei der Ernährung darauf achten, Lebensmittel mit natürlichem Jodgehalt zu wählen:

  • Seefisch, insbesondere Schellfisch und andere Meeresfrüchte
  • Spinat
  • Schwarzer Tee
  • Eier
  • Rindfleisch
  • Meeresalgen in Kapsel- oder Tablettenform, wie zum Beispiel Kelp als natürliche Nahrungsergänzung
  • Eine ausgewogene Ernährung ist der sicherste Weg, die Schilddrüse ideal zu versorgen. Weiterhin wird Jod über jodiertes Speisesalz nahezu allen industriell produzierten Lebensmitteln zugesetzt wird.

    Die Einnahme von Jodtabletten für die Schilddrüse sollte generell nur in Absprache mit dem Arzt stattfinden und kann zum Beispiel in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern mit vorbelasteten Eltern empfehlenswert sei.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Schilddrüsenunterfunktion: Hormone oder Jodtabletten?

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    Starker Speichelfluss – Ursachen und Tipps zur Beseitigung

    Starker Speichelfluss Wenn einem das Wasser im Mund zusammenläuft, kann das die verschiedensten Ursachen haben. Starker Speichelfluss, die sogenannte Sialorrhö, wird zum Beispiel durch bestimmte Medikamente ausgelöst, auch neurologische Ursachen kommen in Betracht. Obwohl die übermäßige Produktion von Speichel nicht schädlich oder schmerzhaft ist, ist sie für die Betroffenen wie auch für das Umfeld belastend und kann auf eine schwere Grunderkrankung hinweisen.

    Die Aufgaben des Speichels

    Ein gesunder Erwachsener produziert täglich 0,75 bis 1,5 Liter Speichel. Die Flüssigkeit besteht zu 99,5% aus Wasser und wird in den drei Kopfspeicheldrüsen produziert. Weitere Inhaltsstoffe sind Proteine, Elektrolyte, Bakterizide und Antikörper. Der Speichel hat eine desinfizierende Wirkung und schiebt durch die Wirkung der enthaltenden Enzyme die Verdauung bereits in der Mundhöhle an. Ist zu wenig Speichel vorhanden, begünstigt das die Kariesentstehung und Mundgeruch. Wird ein Übermaß an Speichel produziert oder kann der Speichel schlecht abfließen, dann hat das zwar an sich keine schädlichen Auswirkungen, ist aber für den Betroffenen dennoch sehr belastend. Das ständige Schlucken führt zu Schlafstörungen, es kommt zum gefürchteten „Sabbern“. Vor allem nachts oder in der Öffentlichkeit kann dies schnell zum Problem werden.

    Ursachen für starken Speichelfluss

    Ausgelöst werden kann starker Speichelfluss generell durch vier verschiedene Faktoren:

  • Lokale Auslöser wie Mandelentzündung, Karies, fehlerhafte Zahnstellung oder Mundschleimhautentzündung, allergische Reaktionen
  • Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen oder Vitaminmangelerkrankungen
  • Als Nebenwirkung auf verschiedene Medikamente wie zum Beispiel Neuroleptika, bei plötzlichem Auftreten als Vergiftungssymptom
  • Als Symptom bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Störungen von Gesichts- oder Trigeminusnerv. In diesen Fällen handelt es sich meist um Abflussstörungen.
  • Um den starken Speichelfluss zu beheben, sollte mit der Therapie bei der Grunderkrankung angefangen werden. Zur Reduktion der Symptome können verschiedene Haus- und Naturheilmittel versucht werden.

    Hausmittel und Tipps gegen starken Speichelfluss

    Für die Behandlung des erhöhten Speichelflusses gibt es verschiedene Medikamente wie Atropin oder Scopolamin. Wer auf die Einnahme verzichten möchte, kann versuchen, die Speichelproduktion durch folgende Maßnahmen zu reduzieren:

  • Einnahme einer Kräutertinktur aus Eichenrinde, Nussblättern, Odermennig, Benediktenwurz und Wacholderbeeren, die zu gleichen Teilen in Branntwein eingelegt werden.
  • Homöopathische Behandlung mit Jaborandi, Ignatia, Pulsatilla oder Staphisagria (im Zusammenhang mit Erbrechen bei Schwangeren). Das genaue Mittel findet am zuverlässigsten ein homöopathischer Arzt.
  • Getrockneter Salbei in Form von Tee oder Bonbons
  • Auf Grund der vielfältigen Ursachen der Erkrankung sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden, der durch verschiedene Untersuchungen am genauesten die Ursache ermitteln kann. Dann ist es auch möglich, die Behandlung mit Hausmitteln oder naturheilkundlichen Mitteln zu unterstützen und das Symptom starker Speichelfluss in den Griff zu bekommen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Starker Speichelfluss

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    Kniegelenksarthrose – Verschleißerscheinungen am Knie

    KniegelenksarthroseDamit Gelenke reibungslos funktionieren, sind die Kontaktflächen mit einer Knorpelschicht bedeckt. Gerade beim Kniegelenk, das besonders starken Belastungen ausgesetzt ist, kommt es bei vielen Menschen zu Verschleißerscheinungen.

    Die Kniegelenksarthrose beginnt ganz langsam mit ersten Anlaufschmerzen im Gelenk. Nach und nach wird der Knorpel zunehmend abgetragen und die Schmerzen verstärken sich. Der Arzt empfiehlt häufig eine Operation, die jedoch nicht ganz ohne Risiko ist. Mit verschiedenen Therapien können die Schmerzen gelindert und eine Operation herausgezögert werden.

    Ursachen der Kniegelenksarthrose

    Die Arthrose am Kniegelenk wird in vier Stadien von leicht bis schwer eingeteilt. Die Ursachen für die Entstehung sind vielfältig, von den ersten Verschleißerscheinungen bis zum Stadium Vier vergehen häufig viele Jahre. Die Hauptursachen lassen sich folgendermaßen differenzieren:

  • Knorpelschäden durch Unfälle mit Knorpelrissen oder anderen Defekten
  • Verschleißerscheinungen durch nicht behandelte Unfallfolgen
  • Überanstrengung durch einseitige Belastung, Übergewicht oder
  • Fehlstellungen der Beine

    Die Beschwerden kommen oft in Schüben und sind von Schmerzen, Schwellungen, Überwärmung und Bewegungseinschränkungen begleitet. Häufig ist keine klare Ursache für den Schub erkennbar.
    Mit der Zeit werden die schmerzfreien Abschnitte immer kürzer, schließlich entwickelt sich ein Dauerschmerz.
    Behandlungsmöglichkeiten der Kniegelenksarthrose – Alternativen zur Operation
    Da es sich bei der Erkrankung um eine irreversible Degeneration der Knorpelmasse handelt, empfiehlt die Schulmedizin je nach Schwere meist einen operativen Eingriff.

    Knorpelregenerierende Maßnahmen wirken im Anfangsstadium beschwerdelindernd, ist die Arthrose weiter fortgeschritten wird ein Kniegelenksersatz bzw. eine Prothese in Betracht gezogen. Vor allem zu Beginn der Krankheit können alternativ-medizinische Ansätze die Beschwerden lindern und zum Teil sogar regenerierend wirken:

  • Spritzen mit Hyaluronsäure verändern die Viskosität der verbleibenden Gelenkschmiere und mindern dadurch den Verschleiß.
  • Aus dem Bereich der Orthomolekular-Medizin stammen die Wirkstoffe Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat. Diese Substanzen müssen über einen längeren Zeitraum eingenommen, bzw. injiziert werden und können unter Umständen Knorpelmasse regenerieren.
  • Eine Ernährungsumstellung kann das Fortschreiten der Arthrose stoppen. Empfohlen werden vor allem eine umfassende Entsäuerung des Körpers und ein Umstieg auf vorwiegend basische Kost.
  • Durch die Einnahme entsprechender Schüßler-Salze können Entzündungen abklingen und der Knorpelaufbau unterstützt werden.
  • Verschiedene homöopathische Mittel sind in der Lage, die Beschwerden zu lindern. Die richtigen Mittel für den Betreffenden findet der Homöopath anhand einer ausführlichen Anamnese.
  • Schmerzlindernd wirkt die Myofaszialpunktpressur, die von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden sollte. Über verschiedene Druckpunkte können die Schmerzen um bis zu 90% reduziert werden.
  • Eine Arthrose kann auch durch eine Blockade in der Wirbelsäule verursacht werden, bei der Kniegelenksarthrose ist insbesondere das Kreuz-Darmbein-Gelenk beteiligt. Alternativtherapien wie die Chiropraktik oder die Dorntherapie können die Blockaden lösen und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
  • Eine Kniegelenksarthrose sollte nicht dazu führen, dass die Bewegung reduziert wird. Die Muskeln rund um das Knie stützen den Bewegungsapparat und geben dem Knie Halt. Bei einer Arthrose im Knie gilt: Regelmäßig bewegen, aber nur wenig belasten. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Fahrradfahren oder Schwimmen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Hyaluronsäure bei Kniegelenksarthrose

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    Arthrose - Halswirbelsäule mit Bewegungseinschränkungen

    Arthrose - Halswirbelsäule mit BewegungseinschränkungenBeschwerden im Bereich der Halswirbelsäule machen etwa ein Drittel aller Wirbelsäulenprobleme aus. Bei älteren Patienten kommt es häufig zur Arthrose, Halswirbelsäule und der Bereich der Schultergelenke ist dann von Bewegungseinschränkungen und Schmerzen betroffen. Es handelt sich meist um eine Kombination aus Verspannung und Verschleiß.

    Die ersten Anzeichen

    Typische Anzeichen einer HWS Arthrose sind Schmerzen, die bis in Schultern und Arme, die Wirbelsäule hinab oder bis in den Kopf strahlen. Dadurch kommt es - je nach Stärke der Schmerzen - zu einer mehr oder minder starken Einschränkung der Beweglichkeit. In der Regel lassen die Schmerzen nach oder verschwinden, wenn der betroffene Bereich moderat bewegt wird.

    Im weiteren Verlauf kommt es zu häufiger und heftiger werdenden Schmerzschüben, die Erkrankung verursacht ein Nachlassen der Kräfte in diesem Bereich und sogar Lähmungen und Wahrnehmungsstörungen. Im schlimmsten Fall wird die HWS unbeweglich. Die Arthrose der Halswirbelsäule wird auch als Cervikalarthrose oder Spondylarthrose bezeichnet.

    Therapiert wird die Erkrankung schulmedizinisch in der Regel durch Physiotherapie und schmerzstillenden Medikamenten, kommt es zu keiner deutlichen Verbesserung wird meist eine Operation empfohlen.

    Über den Umgang mit der HWS Arthrose

    Generell handelt es sich bei Arthrose um eine Verschleißerscheinung der Gelenke, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Allerdings lässt sich der Zustand verbessern, bzw. stabilisieren, indem man einige Maßnahmen ergreift:

  • Schwitzen, Unterkühlung und Zugluft vermeiden, um Verspannungen vorzubeugen.
  • Täglich eine Pause einlegen und der Halswirbelsäule die Möglichkeit zur totalen Entspannung bieten.
  • Sehnenansätze durch eine entspannte und aufrechte Haltung entlasten.
  • Auf große und schwere Taschen, die auf der Schulter getragen werden, verzichten. Besser ist ein Trolley ob beim Einkaufen oder auf Reisen.
  • Natürliche Mittel zur Unterstützung der Arthrose-Therapie

    Die Arthrose der Halswirbelsäule, aber auch alle anderen Formen der Erkrankungen können durch natürliche Mittel und Maßnahmen unterstützt werden. Im Einzelfall sollte getestet werden, was den größten Erfolg bringt:

  • Einnahme von Propolis
  • Einnahme von Grünlippmuscheln (aus Neuseeland)
  • Einnahme von Teufelskralle
  • pulsierende Magnetfeldtherapie
  • äußerliche Anwendung von Heilerde als Umschlag
  • Einreibungen mit Chilibalsam für eine bessere Durchblutung
  • Kalt-Warm-Duschen
  • Einnahme von Cystus Pflanzenextrakt, das traditionell bei Gelenkerkrankungen und zur Steigerung der Abwehr verwendet wird.
  • Eine sinnvolle Ergänzung bildet eine Ernährung, die das Säure-Basen-Gleichgewicht beachtet und eine Übersäuerung des Körpers vermeidet.

    Schmerzlindernd können Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung wirken. Auch die Anwendung von Tapes auf dem schmerzenden Areal sorgt für ein Nachlassen der Beschwerden, das allerdings meist nicht von Dauer ist.

    Generell sollte bei Arthrose nicht auf Bewegung verzichtet werden, starke Belastungen sind allerdings zu vermeiden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Arthrose am oberen Halswirbel

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    Beule am Hals – mögliche Ursachen und hilfreiche Hausmittel

    Beule am HalsEine Schwellung am Hals kann sehr verschiedene Ursachen haben. Häufig handelt es sich dabei um harmlos vergrößerte Lymphknoten, ebenfalls möglich ist das Auftreten von Abszessen, Fisteln, Metastasen oder Zysten. Vor einer Behandlung oder einer Operation sollte beim Arzt die genaue Ursache für die Beule am Hals gefunden werden.

    Harmlos oder gefährlich – wie es zu Schwellungen am Hals kommen kann
    Bei einer Beule am Hals wird der Arzt vorab die häufigsten Ursachen für diese Erscheinung in die Diagnostik mit einbeziehen:

  • Sammelt sich im Halsbereich Eiter an, der sich anschließend abkapselt, kommt es zu einem Abszess, der sich in eine Fistel verwandeln kann.
  • Blutgerinnsel in den Halsvenen mit akutem oder chronischem Verlauf.
  • Bei einem Infekt im Körper schwellen häufig die Lymphknoten an und es kommt zu einer tastbaren Vergrößerung. Man spricht hier auch von der unspezifischen Lymphknotenentzündung. Die Schwellung ist harmlos und verschwindet mit dem Abklingen der Infektion.
  • Die spezifische Lymphknotenentzündung steht im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen wie Tuberkulose, Syphilis, Toxoplasmose oder einer HIV-Infektion.
  • Entzündung der Speicheldrüsen mit meist einseitiger schmerzhafter Schwellung und geröteter Haut.
  • Vergrößerung der Schilddrüse oder Schilddrüsenknoten, ausgelöst durch Autoimmunreaktionen der Schilddrüse, Entzündungen, Jodmangel, erhöhten Hormonbedarf oder Schilddrüsenkrebs.
  • Lymphknotenmetastasen oder Lymphknotenkrebs.
  • Lymphzysten als seitliche Beule am Hals.
  • Generell sollte jede Halsschwellung vom Arzt begutachtet und diagnostisch abgeklärt werden, wenn sich durch andere Symptome keine Erklärung finden lässt. Dies gilt für allem für Schwellungen, die sehr schmerzhaft sind oder über längere Zeit andauern. Ist die Diagnose gestellt, wird der Arzt eine medikamentöse Therapie verordnen oder zu einer Operation raten.

    Hausmittel für die Beule am Hals
    Handelt es sich bei der Schwellung um eine harmlose Erscheinung, dann lohnt es sich zu Hausmitteln anstatt zur chemischen Keule zu greifen. Häufig sorgen bewährte Mittel aus dem pflanzlichen Bereich und andere Maßnahmen für eine echte Linderung der Beschwerden und zum Abklingen der Beule.

  • Liegt die Ursache für die Schwellung in einer Entzündung des Rachens, so wirken Kamillen- und Pfefferminztee lindernd.
  • Kühlende Wickel mit Quark, Essig oder Zitrone lindern die Schmerzen, zum Beispiel bei einer Speicheldrüsenentzündung oder einem anderen Infekt.
  • Schmerzlindernd und wärmend wirken Kartoffelwickel, die aus mehlig gekochten Kartoffeln hergestellt werden.
  • Umschläge mit Engelwurz aus der Apotheke lindern die Beschwerden bei Mumps. Am einfachsten lässt sich der Umschlag als Salbenwickel einsetzen.
  • Mundhygiene und speichelanregende Mittel fördern den Heilungsprozess.
  • Bei geschwollenen Lymphdrüsen lassen sich auch Schüßler Salz wirksam einsetzen.
  • Entzündungshemmend wirken Wickel aus warmen Kohlblättern.
  • Schwellungen am Hals können sich ausbreiten und sehr schmerzhaft sein. Zeigen die eingesetzten Hausmittel keine Wirkung, empfiehlt sich der Gang zum Arzt zur Abklärung der Ursache und medikamentösen Behandlung der Beule am Hals.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Beule am Hals

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    Erhöhter CEA-Wert – ein Grund zur Sorge?

    erhöhter CEA-Wert. Verdacht auf...?
    Unter dem Carcinoembryonalen Antigen (CEA) versteht man ein Eiweiß, dass im Blut ungeborener Kinder zu finden ist. Nach der Geburt bildet sich die Konzentration zurück, ein Erwachsener hat nur noch wenige Zellen der Substanz im Körper. Diese befinden sich zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt, in der Blase oder am Gebärmutterhals. Wird ein erhöhter CEA-Wert gemessen, dann kann das verschiedene Ursachen haben, Krebs ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

    Der CEA-Wert als Tumormarker

    Tumormarker werden in der Medizin in erster Linie eingesetzt, um den Verlauf von Krebs zu beurteilen. Eine Konzentration von CEA im Blut kann auf einen gutartigen und ebenso auf einen bösartigen Tumor hinweisen – oder eben auch auf andere Erkrankungen. Weiterhin bedeutet ein normaler CEA-Spiegel nicht zwangsläufig, dass keine Krebszellen im Körper zu finden sind. Deshalb sollte der CEA-Wert nicht als Diagnoseinstrument für Krebs verstanden werden.

    Wenn der CEA-Wert erhöht ist

    Der Normalwert von CEA liegt bei einer Konzentration von weniger als 0,5µg/l. Für Raucher wird ein Wert von bis zu 10µg/l als normal angesehen. Dabei ist zu beachten, dass es sowohl tageszeitlich als auch saisonal starke Schwankungen in der Konzentration geben kann. Um eindeutige Aussagen zu treffen, müssen mehrere Messungen gemacht werden. Weiterhin darf der CEA-Wert nicht als Einzelwert betrachtet werden, sondern nur in Verbindung mit dem zeitlichen Verlauf und weiteren Parametern. Gemessen wird der CEA-Wert im Rahmen der Krebsvorsorge, bei der auch ein Blutbild erstellt wird. Ein erhöhter CEA-Wert kann in folgenden Fällen über dem Normalwert liegen:

  • Bei gesunden Rauchern
  • Leberzirrhose
  • Lungenentzündung
  • Entzündungen im Magen-Darm-Trakt
  • Ein Anstieg des CEA-Wertes bei Krebserkrankungen ist besonders bei kolorektalem Karzinom (ein Art Darmkrebs) und im Weiteren bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs oder Lungenkrebs sowie bei einigen weiteren Karzinomen zu beobachten.

    Tipps bei erhöhtem CEA-Wert

    Ergibt eine Blutuntersuchung einen erhöhten CEA-Wert, dann lautet der erst und wichtigste Tipp: Ruhe bewahren. Dies gilt auch vor den diagnostischen Untersuchungen wie Mammografie (bei Frauen), Magen-Darm-Spiegelung, Lungenröntgen und Schilddrüsenultraschall. Wie bereits erläutert, liegt längst nicht in allen Fällen eine Krebserkrankung vor.

  • Aufklärung und Information durch den behandelnden Arzt kann viele Ängste beseitigen, man sollte sich die eigenen Werte genau erklären lassen und sich nicht vor Nachfragen scheuen.
  • Sind Angst und Aufregung sehr groß, insbesondere vor den anstehenden Untersuchungen, dann helfen die Notfalltropfen von Dr. Bach, die Nerven auf sanfte Art zu beruhigen.
  • Ebenfalls zur Beruhigung eignen sich Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Dr. Jacobson (PMR).
  • Ein verständnisvoller Zuhörer kann hilfreich sein, allerdings bringt es wenig, den erhöhten CEA-Wert zum Dauergesprächsthema zu machen. Dies schürt die Ängste nur zusätzlich.
  • Beim Warten auf die Untersuchungsergebnisse hilft Ablenkung dabei, die Zeit zu überbrücken. Man sollte sich eine möglichst einnehmende Beschäftigung suchen, damit die Sorgen nicht überhand nehmen.
  • Besonders die anstehende Darmspiegelung ist für viele Menschen angstbesetzt. Wer sehr beunruhigt ist, sollte mit dem Arzt über eine Vollnarkose als Kurznarkose sprechen, um sich zu entlasten. Für den Termin selbst sollte man sich eine Begleitung suchen. Denn vor allem dann, wenn für die Darmspiegelung ein Beruhigungsmittel eingesetzt wird, ist die Verkehrsfähigkeit anschließend eingeschränkt.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: CEA Wert erhöht, Verdacht auf...

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    Die Nierenbiopsie – Ablauf und Tipps für den komplikationslosen Eingriff

    Nierenbiopsie
    Indikationen für die Nierenbiopsie
    Bei einer Nierenbiopsie werden unter örtlicher Betäubung Zellen aus der Niere entnommen und anschließend histologisch untersucht. Diese Untersuchung nimmt ein Pathologe vor. Ziel der diagnostischen Untersuchung ist es, Nierenerkrankungen zu erkennen.

    Die Untersuchung der Nieren durch eine Biopsie ist immer dann nötig, wenn der Verdacht auf eine ernstere Nierenerkrankung besteht. Durch die Entnahme der Gewebeprobe sollen die Ursachen abgeklärt und eine endgültige Diagnose gestellt werden. Beim Verdacht auf folgende Erkrankungen ordnet der Arzt in der Regel eine Biopsie an:

  • Vermehrtes Vorkommen von roten Blutkörperchen im Urin (Hämaturie)
  • Hoher Eiweißgehalt im Urin (Proteinurie)
  • Akutes oder chronisches Nierenversagen (Niereninsuffizienz)
  • Schmetterlingsflechte (Systemischer Lupus erythematodes)
  • Folgeerkrankung der Niere aufgrund langjähriger Diabetes (Diabetische Nephropathie)
  • Nierentransplantate
  • Anhand der Biopsie lässt sich in den meisten Fällen eine klare Diagnose stellen, die eine genaue Abstimmung der Medikation ermöglicht. Bevor die eigentliche Nierenbiopsie durchgeführt wird, wird ein kleines Blutbild erstellt, ein Elektro-Kardio-Diagramm gehört ebenfalls zu den Vorbereitungsmaßnahmen. Die lokale Betäubung wie auch die Entnahme der Gewebeprobe werden per Ultraschall überwacht.

    Entspannt in die Nierenbiopsie – die besten Tipps

    Medizinische Eingriffe im Krankenhaus machen den meisten Menschen Angst. Beruhigend wirkt in vielen Fällen eine genaue Information über den geplanten Eingriff, mögliche Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen. Folgende Tipps helfen ebenfalls dabei, möglichst entspannt in die Nierenbiopsie zu gehen:

  • Erfahrungsberichte sammeln: Im Internet oder im Bekanntenkreis können Erfahrungen zum Ablauf einer Nierenbiopsie gesammelt werden. Da diese Untersuchung in der Regel sehr komplikationsarm durchgeführt wird, trägt das zur Beruhigung bei.
  • Bei großer Angst und Aufregung haben sich Bachblüten bewährt. Die Notfalltropfen, in der Apotheke als „Rescue Remedy“ erhältlich, bestehen aus fünf verschiedenen Bachblüten. Die Mischung wirkt ausgleichend und mildert sanft Panikanfälle und Stress. Die Dosierung richtet sich nach der Situation. Empfohlen werden vier Tropfen auf ein Glas Wasser, alternativ können die Tropfen auch direkt auf die Zunge geträufelt werden.
  • Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobsen entspannen den Körper und damit auch den Geist. Anleitungen für Zuhause sind auf CD oder DVD erhältlich und können bei jeder Angstattacke erneut angewandt werden.
  • Empfehlenswert ist, zum Eingriff selbst eine Begleitperson mitzunehmen. Das Wissen, dass jemand wartet, wirkt grundsätzlich beruhigend. Beim Eingriff selbst dürfen Begleitpersonen allerdings nur in Einzelfällen dabei sein.

    Nachwirkungen mit Arnika vermeiden

    Bei einer Nierenbiopsie ist kaum mit Komplikationen oder größeren Nachwirkungen zu rechnen. Durch die Einnahme von Arnika vor und nach dem Eingriff kann dieses Risiko noch weiter minimiert werden.

    Prophylaktisch kann vor der Nierenbiopsie Arnica eingenommen werden. Empfohlen ist die Einnahme von Arnica D12 am Abend vor dem Eingriff und eine weitere Gabe direkt vor der Biopsie. Nach der Operation kann das Mittel solange eingenommen werden, bis alle Beschwerden verschwunden sind.

    Arnika vor Operationen sollte nicht in niedrigen Potenzen gegeben werden, da dies die Blutungsneigung verstärken kann.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Erfahrungsberichte Nierenbiopsie

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    Herpes im Auge – natürliche Heilmittel und Hausmittel zur Linderung

    Schmerzen im rechten OberbauchHerpesviren im Auge machen sich durch Rötungen, Augenbrennen und –jucken bemerkbar. Bleibt der Herpes im Auge unbehandelt, dann stellen sich mehr und mehr Beschwerden wie Sehstörungen und eine Vernarbung der Hornhaut ein. Im schlimmsten Fall kann der Virus zum Verlust des Augenlichts führen.

    Auslöser und Ursachen von Herpes im Auge

    Die Herpesinfektion im Auge wird meist vom Herpes-Simplex-Virus Typ 1 verursacht, der auch Lippenherpes auslöst. Mit diesem Virus sind weltweit etwa 85% der Menschen infiziert. Die Ansteckung erfolgt in der Regel schon im Kindesalter. Ist der Virus einmal im Körper, schlummert er dort und bricht je nach Konstitution von Zeit zu Zeit aus. Meistens geschieht dies dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist, bei Fieber, Stress oder durch einen Sonnenbrand. Die Schulmedizin behandelt Herpes im Auge in der Regel mit Wirkstoffen wie Aciclovir, Fenistil oder Penciclovir. Diese Mittel lindern die Beschwerden, geben jedoch keine Garantie dafür, dass die Infektion nicht schnell wiederkommt. Denn nach Ansicht der Schulmedizin ist eine endgültige Heilung nicht möglich. Im Laufe der Zeit bildet sich oft eine Resistenz der Viren gegen die verwendeten Mittel aus und sie werden wirkungslos.

    Diagnosetipps für Herpes im Auge

    Augenherpes ähnelt anderen Augenerkrankungen wie Bindehautentzündung oder trockenen Augen, auch hier kommt es zu Symptomen wie Juckreiz und Brennen. Auf die Diagnose Augenherpes weisen bestimmte Anzeichen hin:

  • Symptome treten während oder im Anschluss an eine Infektion mit Lippenherpes auf
  • Sehstörungen wie Trübungen des Blicks
  • Bildung von Herpesbläschen auf der Lidhaut
  • Die Symptome treten nur einseitig auf
  • Verbesserung des Zustands bei Kälte
  • Bei Verdacht auf Herpes im Auge sollte möglichst schnell der Augenarzt konsultiert werden. Von einer alleinigen Selbstbehandlung ist abzuraten, allerdings können Hausmittel die Heilung unterstützen.

    Wirksame natürliche Heilmittel bei Augenherpes

    Von einer Selbstbehandlung ist bei Herpes im Auge dringend abzuraten. Fehlmedikationen oder wirkungslose Maßnahmen führen dazu, dass sich die Erkrankung verschlimmert und ausbreitet. Generell gilt bei Augenherpes ein erhöhtes Maß an Hygiene, um die Ansteckung anderer Familienmitglieder und eine Selbstansteckung zu vermeiden. Wer an Lippenherpes leidet, sollte dies ebenfalls beachten, da es leicht zu einer Schmierinfektion kommen kann. Verschiedene natürliche Heil- und Hausmittel lindern die Symptome und unterstützen eine langfristige Heilung:

  • Da der Herpes-Virus bei schwachem Immunsystem besonders leicht ausbricht, empfiehlt sich eine allgemeine Stärkung des Immunsystems durch gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und die Einnahme von immunstärkenden Präparaten.
  • Eine Kältekompresse auf dem Auge oder ein langer Winterspaziergang sorgt für etwas beschwerdefreie Zeit ohne Augenjucken und Brennen.
  • Die Einnahme der Schüßler Salze Nr.12, Nr.3, Nr.4, Nr.8, Nr.10 und Nr.11 in Kombination können die Infektion eindämmen und die Symptome lindern.
  • Die Anwendung von Herpes-Nosoden oder Spenglersan-Kolloiden (nach Rücksprache mit dem homöopathischen Arzt) dämmt die Erkrankung ein.
  • Generell gibt es kein wirklich wirksames Hausmittel gegen Augenherpes. Erfolgversprechend ist ein ganzheitlicher Ansatz wie ihn Heilpraktiker und Homöopathen verfolgen. Die Ursachen von hartnäckigen Herpes-Erkrankungen sind meist in der Konstitution zu finden. Ist diese gestärkt, dann verschwinden

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Herpes im Auge

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    Schmerzen im rechten Oberbauch

    Schmerzen im rechten Oberbauch
    Schmerzen im rechten Oberbauch können auf verschiedene Krankheiten hinweisen. Die Möglichkeiten reichen von einer Erkrankung der Galle bis hin zu Nebenwirkungen, die durch bestimmte Medikamente verursacht werden. Kommen die Schmerzen häufiger vor oder sind sie langandauernd, dann ist eine gründliche Untersuchung durch den Arzt erforderlich.

    Mögliche Ursachen für Bauchschmerzen im Oberbauch

    Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in jedem Alter und können verschiedene Gründe haben. Lassen sich die Schmerzen konkret auf den rechten Oberbauch begrenzen, kommen hauptsächlich folgende Erkrankungen in Frage:

  • Lebererkrankungen, wie zum Beispiel eine Leberentzündung
  • Gallenblasenentzündung, im akuten Fall auch eine Gallenkolik
  • Blinddarmentzündung (vor allem im Anfangsstadium oder bei fortgeschrittenen Schwangerschaften)
  • Magenschleimhautentzündung
  • Darmentzündungen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Unter Umständen kann der Schmerz auch als Nebenwirkung auf bestimmte Medikamente auftreten. Besteht diese Möglichkeit, dann sollte Rücksprache mit dem Arzt hinsichtlich der Absetzung des Medikamentes gehalten werden. Auch eine Veränderung der Dosierung kann Nebenwirkungen reduzieren. Ansprechpartner bei Schmerzen im Bauch ist zuerst der Hausarzt, für weitere diagnostische Maßnahmen kommt ein Internist in Frage.

    Die Diagnostik bei Bauchschmerzen

    Sind die Schmerzen akut sehr stark oder langandauernd, dann ist ein Besuch beim Arzt dringend zu empfehlen. Gerade im rechten Oberbauch befinden sich viele Organe, neben den direkten Verdauungsorganen kann der Schmerz auch auf eine Erkrankung von Herz oder Lunge hinweisen. Der Arzt wird per Sonographie die Galle und die benachbarten Organe untersuchen, weitere diagnostische Maßnahmen sind das Elektrokardiogramm oder verschiedene Blutuntersuchungen. Diese sind in der Lage, Entzündungen im Körper nachzuweisen. Darm-, Magen- und Speiseröhrenspiegelung kommen ebenfalls in Frage. Ist die Ursache anhand der Diagnostik gefunden, leitet der Arzt die geeignete Therapie ein, meist in Form von Medikamenten. Ist die Galle betroffen, ist häufig eine Entfernung angesagt.

    Selbsthilfe bei Schmerzen im rechten Oberbauch

    Obwohl gerade Schmerzen im Oberbauch nicht verharmlost werden sollten, kann man es zuerst mit einigen bewährten Hausmitteln versuchen. Denn oft haben die Beschwerden auch vergleichsweise harmlose Ursachen. Besonders wirksam ist in der Regel Ruhe in Kombination mit Wärme. Treten die Schmerzen auf, dann kann eine Wärmflasche oder ein Wärmkissen Linderung bringen. Sind die Oberbauchschmerzen psychosomatisch und treten bei Stress und Ärger auf, dann hilft eine Reduktion dieser Faktoren.

    Stehen Galle oder Leber in Verdacht, die Schmerzen auszulösen, dann kann ein Kräutertee speziell für Galle und Leber die Symptome lindern. Entsprechende Mischungen sind in der Apotheke erhältlich. Schwer verdauliche Nahrungsmittel und fettreiche Ernährung belasten diese inneren Organe wie auch den Darm. Eine Ernährungsumstellung oder eine Leberdiät eignet sich häufig ebenfalls dazu, in Zukunft schmerzfrei zu bleiben. Insgesamt sollte man bei Schmerzen im Bauchraum auf einen gesunden Lebenswandel achten und vor allem ausreichend trinken. Vor allem die Entgiftungsorgane wie Leber und Niere profitieren davon.

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    Augenmigräne –Lichtblitze, Sehstörungen und Kopfschmerzen

    Verschwommenes Sehen, Lichtblitze und Zacken im Sehfeld können Hinweis auf eine Augenmigräne sein. Die auch als opthalmische Migräne bekannte Erkrankung tritt meist beidseitig auf und ist zum Teil von Kopfschmerzen begleitet. Der zeitweilige Verlust der Sehschärfe wirkt oft bedrohlich und einschränkend, betroffen sind häufig jüngere Erwachsene.

    AugenmigräneDie Symptome der Augenmigräne

    Die Symptome, die auf eine Augenmigräne hinweisen, werden von den betroffenen Personen häufig als bedrohlich bis beängstigend empfunden. Vor allem im Straßenverkehr kann es auch wirklich zu Gefährdungen kommen, da die Sehfähigkeit teilweise bis stark eingeschränkt ist. Besonders oft werden folgende Sehstörungen beschrieben:

  • Augenflimmern bei offenen wie geschlossenen Augen
  • Teilweise Ausfälle des Gesichtsfeldes
  • Girlanden und Lichtblitze wie nach dem Blick in die Sonne
  • Schwindelgefühle und Kopfschmerzen
  • Augenmuskellähmung (in sehr seltenen Fällen)
  • Signifikant ist, dass die Symptome sehr plötzlich auftreten und meist nach spätestens einer Stunde wieder verschwunden sind. In der Regel dauert ein solcher Migräneanfall etwa fünf bis zehn Minuten. Die genannten Symptome können allerdings auch auf andere Augenerkrankungen wie Augenverletzungen, Aneurysmen, Makuladegeneration, Migräne, Netzhautschäden oder einen Schlaganfall hinweisen. Ebenfalls in Frage kommt die hintere Glaskörperabhebung. Dieser Alterungsprozess im Auge ist generell unauffällig, einzig mögliche Komplikation ist ein Netzhautriss mit anschließender Netzhautablösung. Die genaue Ursache für die Sehstörungen sollte zur Sicherheit generell der Augenarzt abklären.

    Diagnosemöglichkeiten der Medizin

    Werden die Symptome der Augenmigräne beim Arztbesuch beschrieben, folgen in der Regel verschiedene Untersuchungen zur Diagnostik. Im ersten Schritt werden Augenuntersuchungen durchgeführt, dazu gehören zum Beispiel Gesichtsfelduntersuchungen, bei Verdacht auf eine Makula-Degeneration wird der Amsler-Gitter-Test als erstes Diagnoseinstrument eingesetzt. Können ernsthafte Erkrankungen anhand der Untersuchungen nicht ausgeschlossen werden, folgen Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen, Computer- oder Kernspintomographie. Auch eine Angiographie zur Darstellung der Blutgefäße und Ausschluss von Gefäßerkrankungen kann veranlasst werden.

    Therapie bei Augenmigräne

    Die Augenmigräne wird als harmlose Erscheinung eingeschätzt. Da nach einem Anfall kein bleibender Schaden entsteht, wird eine Therapie häufig nicht in Betracht gezogen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Sehstörungen weder von Kopfschmerzen noch von Migräneanfällen begleitet werden. Zur Milderung der Symptome trägt der Aufenthalt in einer dunklen oder lichtarmen Umgebung bei. Den Augen sollte Ruhe gegönnt und insgesamt der Stresspegel gesenkt werden. Mitunter hilft auch eine Kopfschmerztablette, um den Anfall zu beenden.

    Natürliche Hilfen und ganzheitliche Ansätze

    Wo die Schulmedizin keine Lösung findet, helfen häufig ganzheitliche Behandlungsansätze, dies gilt auch für die Augenmigräne. Werden die Auslöser wie Stress oder grelles Licht reduziert, werden in der Regel auch die Anfälle seltener. Heilpraktiker und Homöopathen können nach einer ganzheitlichen Anamnese den Grund für die Störungen im Sehfeld ermitteln und eine genau abgestimmte Therapie entwickeln. Wechselbäder und Kneippgüsse können die Häufigkeit der Anfälle ebenfalls verhindern. Hilfreich ist häufig die Akupunktur. Der Auslöser der Augenmigräne wird nicht dem Auge selbst, sondern dem Gehirn zugesprochen, deshalb lohnt sich auch ein Blick auf Skelett und Muskulatur. Sind die Schultern sehr verspannt oder die Halswirbelsäule verdreht oder verkantet, kann sich dies bis ins Gehirn fortsetzen. Manuelle Therapien wie Chiropraktik, Dorntherapie oder auch die Osteopathie können hier sehr hilfreich sein und Abhilfe schaffen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im esando.de-Forum: Augenmigräne

    Bildquelle: Sarah G... / Compfight.com / CC

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