Ich musste heute mal wieder erschreckt feststellen, dass wir an unserer Aussenwirkung arbeiten müssen. Mitte 2009 hatte tatsächlich die Seite "Webdesign und Usability" einen Test über die Artzbewertungsseiten gemacht und esando komplett übergangen. Ich hoffe schwer, dass wir einfach nur nicht gefunden wurden, was schon schlimm genug wäre. Vielleicht trommeln wir ja nicht genaug? Bum Bum.
Online sind sie nun schon einige Zeit - vorerst fertiggestellt seit gestern: die esando - Arztprofile. Wie sich unschwer übersehen lässt bieten wir nun allen Medizinern die Möglichkeit, ein Bild der Praxis einzustellen und weitere Informationen wie Sprechzeiten und Praxisschwerpunkte zu hinterlegen. Diesen Service haben wir kostenfrei eingerichtet, da wir der Meinung sind, dass er nicht nur der Praxis nutzt, sondern auch esando interessanter und besser macht. In den letzten Tagen haben wir gesehen, dass dieser Service auch gerne angenommen wird - insbesondere die Anzahl der eingestellten Bilder ist mit über 500 bereits beachtlich.
Wir hoffen natürlich, dass dies so weitergeht und freuen uns jederzeit über Feedback, Verbesserungsvorschläge und weitere Anregungen.
Es ist mal wieder Zeit für einen Beitrag aus dem "Gründeralltag". Denn während die Website mit Arztbewertungen und Forumsbeiträgen wächst, findet sich doch immer mal wieder ein ordentlicher Brocken auf dem Gründerweg. steiniger Gründerweg

Aktuell geht es um die Markeneintragung der Marke "esando". Der idealtypische Weg bei einer solchen Markeneintragung ist der Folgende:
1. Der Gründer hat eine Geschäftsidee und gibt dem Kind einen Namen.
2. Er beantragt die Eintragung als Marke beim Deutschen Patent und Markenamt in München unter den jeweiligen gewünschten Waren- / Dienstleistungsklassen.
3. Das DPMA prüft ob die Eintragung möglich ist (z.B. werden allgemein beschreibende Bezeichnungen wie "Fahrzeug" etc. nicht eingetragen)
4. Es beginnt die Widerspruchsfrist von 3 Monaten
5. Die Marke wird nach Ablauf der Widerspruchsfrist eingetragen
Um die Sache nicht zu spannend zu machen: Wir sind bei Schritt 4 leider ins Stocken geraten, da sich die esanum GmbH meldete und unserer Eintragung widersprach. Nun sind wir nicht der Meinung, dass sich die Namen besonders ähnlich sind, aber das müssen nun doch die Anwälte mit dem DPMA klären.
So einen fundamentalen Punkt wie den Namen nach über einem Jahr noch nicht in trockenen Tüchern zu haben, ist natürlich extrem ärgerlich und nervenaufreibend. Ärgerlich deshalb, weil es im Internet normalerweise so ist, dass sich der schnellere / bessere mit seiner Geschäftsidee durchsetzt und die geschützte Marke darauf wenig Einfluss hat. Aber sie gehört nun mal dazu, um nicht irgendwann als etabliertes Unternehmen ohne Namen dazustehen.
Wer nun mit dem Argument kommt, man solle doch erst die Markenanmeldung abwarten und dann loslegen, der weiss nicht, wie sich die Ungeduld breit macht, wenn man die Idee fertig hat – da lehnt sich der eifrige Gründer nicht nochmal 6-9 Monate zurück und wartet. Ich denke auch weiterhin, dass ein Startup so schnell wie möglich mit dem Produkt an den Markt gehen sollte und sich um Wachstum, ein gutes Produkt und zufriedene Nutzer kümmern sollte. Auf diesem Weg wollen wir damit auch weitergehen und versuchen uns nicht zu sehr aus der Bahn werfen zu lassen. Immerhin hatten sich schon zwei Münchner Instanzen (einstweilig) gegen die Verwechslungsgefahr ausgesprochen.
Anfang der Woche fiel die Entscheidung vor dem BGH zur Zulässigkeit von Internet-Bewertungen auf dem Schülerportal spickmich. Da die Entscheidung für uns eine gewisse Signalwirkung hat was die Zulässigkeit von Bewertungen im Allgemeinen angeht, haben wir die Entwicklung verfolgt und den Ausgang natürlich sehr begrüsst. Eine entsprechende Pressestellungnahme findet ihr in den Pressemitteilungen.
Am Wochenende hat die Meldung des AOK-Vize-Vorsitzenden Jürgen Graalmann für Aufregung gesorgt: Die AOK plant in diesem Jahr noch mit einer Arztbewertungsplattform online zu gehen und ihre 25 Millionen Mitglieder zur Beteiligung aufzurufen.
Als wir vor etwas über einem Jahr mit esando online gingen, führten die Arztbewertungen im Internet noch ein ziemliches Schattendasein. In der Zwischenzeit hat die Akzeptanz deutlich zugenommen. Da hat es uns natürlich sehr gefreut, dass nun die größte Krankenkasse deutschlands plant, in dieser Richtung tätig zu werden. Wir sehen dies als eine Bestätigung unserer Arbeit und freuen uns auf den dadurch hoffentlich entstehenden Austausch.
Der anhaltende und zunehmende Lauftrend der letzten Jahre gibt der aktiven und “herumlaufenden” Bevölkerung in mehrerer Hinsicht recht.

Nachweislich kann über eine Vielzahl positiver gesundheitlicher Effekte berichtet werden. Allen voran steht die mit dem regelmäßigen Lauftraining verbundene Reduktion des Körpergewichtes, welches wieder positiv auf die Blutfette und den Blutdruck Einfluss nimmt (im Sinne einer Reduktion). Aber auch die höheren Anforderungen an den Körper durch die Bewegung fördern das Herz-Kreislauf-System (das Herz als Muskel wird beispielsweise trainiert). Darüber hinaus wird das sogenannte “gute Blutfett” HDL erhöht und die schlechten, wie Cholesterin, vermindert. Allein diese Veränderungen haben positive Auswirkungen auf potentielle Gefäßerkrankungen (wie Arteriosklerose) und bewirken somit ein reduziertes Herzinfarktrisiko. Die Lungenfunktion wird durch das regelmäßige Training verbessert (Raucher beispielsweise können dadurch verlorene Lungenfunktion kompensieren), nichtsdestotrotz sollte bei Erkrankungen der Lunge (akut und/oder chronisch) vorab mit dem Arzt geklärt werden, ob eine Belastung wie das Laufen vertretbar ist. Weiters wird duch die laufende Belastung der Knochen, deren Aufbau gesteigert und damit die Knochendichte. Nachgewiesen konnte auch ein erhöhter Blutspiegel von Wachstumshormon werden. Dieses Hormon ist unter anderem für Reperaturprozesse im Körper zuständig.
Neben den positiven körperlichen Effekten, können diese auch auf die Psyche nachgewiesen werden. Bei Depressionen konnten in mehreren Studien oftmals gleichwertige Verbesserungen wie mit einer medikamentösen Therapie (Antidepressiva) erzielt werden. Wenngleich der größte Effekt mittels Kombination beider erreicht werden kann. Was Rückfälle betrifft, ist die Bewegung der medikamentösen Therapie jedoch nachweislich überlegen. In jedem Fall wird eine positive Körperwahrnehmung vermittelt und das Selbstwertgefühl gesteigert. Dadurch und durch die aktive Leistung und Zielerreichung können persönliche Erfolgserlebnisse verzeichnet werden, welche sich in einem erhöhten Selbstbewusstsein und -sicherheit im alltäglichen Leben niederschlagen. Nach bisher gesagtem wird auch nachvollziehbar, dass sich auch ganz generell die Leistungsbereitschaft im Alltag steigern kann. Darüber hinaus bewirkt die Ausschüttung von Glückshormonen zufriedene Gefühle bis zum sogenannten “Runners high” (welcher sich nach Läufen über die 60 Minuten Marke einstellen kann). Um die genannten Effekte möglichst effektiv zu erzielen, empfielt es sich, sein Lauftraining anhand des Pulses (mittel Pulsuhr und dazugehörigem Brustgurt) zu steuern (sog. Trainingssteuerung. Hier geben unzählige Laufbücher fachkundig Auskunft).
Natürlich sind auch potentiell nachteilige Effekte zu nennen, wie eine erhöhte Gelenkbelastung, welche gerade bei übergewichtigen Personen zum tragen kommt. Hier empfiehlt es sich, wie für jeden Anfänger das Lauftraining langsam zu steigern und zu Beginn kurze (5-10 Minuten) Laufeinheiten mit kurzen (5-10 Minuten) Geheinheiten abzuwechseln um einen langsamen Aufbau des Halteapparates (Knochen, Muskeln und Sehnen) zu gewährleisten und das Verletzungsrisiko zu senken. (Aufbautrainingspläne sind ebenfalls in der einschlägigen Laufliteratur oder im Internet zu finden). Auch empfiehlt es sich das Laufen zwischendurch mit anderen Sportarten wie Radfahren/Ergometer, Wandern/Bergsteigen, Schwimmen, etc. abzuwechseln um gleiche Effekte zu erzielen. Durch ein gezieltes Aufbautraining lässt sich auch der “innere Schweinehund” ganz gut überwinden, indem realistische Anforderungen an einen selbst gestellt werden, man sich somit selbst nicht überfordert und schrittweise Spass am Laufen entwickeln kann. Diese Hürde ist jedoch sicher für jeden individuell unterschiedlich zu überwinden.
Zu beachten ist bei bestehenden Vorerkrankungen gegebenenfalls beim Arzt des Vertrauens einen Gesundheitscheck vorab durchführen zu lassen. Auch die Ernährung sollte den Körper bei seiner gesteigerten Ausdauer- (Kohlehydrate) und Aufbauleistung (Eiweiße), sowie mit Vitaminen und Spurenelementen (Obst, Gemüse) unterstützen. Nicht zu vergessen ist hierbei ausreichend zu trinken (Wasser, Tee, isotonische Getränke, etc.). Auch hier kann die entsprechende Literatur zu Rate gezogen werden. Dies steht ganz im Gegensatz zu den diversen Diäten, welche zumeist mittels einseitiger Ernährung lediglich auf Gewichtsverlust ohne Berücksichtigung des Gesamtsystems Körper abzielen und somit auch die oben genannten positiven Effekte nicht bzw. nur teilweise mit sich bringen können.
Außerdem stellt das Laufen eine äußerst kostengünstige Möglichkeit als Trainingsmethode für Körper und Geist dar, da bis auf Laufschuhe und Pulsuhr keinerlei Investitionen zu tätigen sind und die Durchführung weder Orts- noch Zeitgebunden ist.
Beitrag mit freundlicher Unterstützung von ChristianK — Kontakt übers Forum
Ab welchem Alter macht Man(n) sich eigentlich Gedanken um die Prostata? Empfohlen werden urologische Vorsorgeuntersuchungen zwar mancherorts schon ab 30, die Prostatakrebsvorsorge wird laut AWMF-Leitlinie erst ab 50 empfohlen. Nun sieht es so aus, als würde sich der “beliebte” PSA-Bluttest von seiner Wirksamkeit her hinter dem regelmässigen Trinken von Grüntee einreihen müssen. So wurde EGCG aus Grüntee in den Tumoren nachgewiesen, das das Zellwachtum hemmt. Und wenn wir damit dann noch das Zahnkariesrisiko reduzieren können, ist das ja wunderbar. ;)
mal wieder ein Schmankerl aus den Tiefen des www: es geht “barfuß” in den Sommer mit Zehenschuhen, weil…

- fast barfuß ist einfach bequem,
- eingeengte Füße können Probleme in Knie- und Hüftgelenk und Wirbelsäule verursachen, und
- wie vibram-fivefingers verspricht: “Beim Fortbewegen mit Fivefingers arbeiten viele Muskeln und Sehnen welche sich anfangs erst wieder entwickeln müssen, weil sie durch das Tragen von Schuhen nicht gefordert werden. Der Fuß wird wieder stabiler und leistungsfähiger. “
Hört sich doch wunderbar an, oder? Zum Anzug halt nicht ganz passend, aber schließlich gibt es ja auch ein Leben ausserhalb von Dresscodes!
Mit der häufigste Punkt, der in Bewertungen bemängelt wird, ist die Wartezeit. Gestern hatte ich dazu eine interessante Story gelesen, die mit Fernsehen bis der Arzt kommt titulierte. So bieten offenbar einige Praxen bereits die TV-Unterhatlung im Wartezimmer an und nutzen das Medium zur Vorstellung von Praxisteam, Öffnungszeiten und Aktuellem. Oder es läuft einer der “neutraleren” Sender wie Discovery Channel oder n-tv.Wartezimmer-TV

Eigentlich eine sehr clevere Idee, die Patientenzufriedenheit zu heben, denn so eine halbe Stunde Langeweile wird zur gefühlten vollen Stunde. Die Resonanz auf die Idee war überwiegend positiv (den Wartezimmer-TV Anbieter freut es natürlich), obwohl damit etwas die Wahlfreiheit im Wartezimmer verloren geht. Wer einfach keine Lust auf Unterhaltung hat, bekommt sie trotzdem. Bin gespannt, ob sich das durchsetzt!
Sehr interessant fand ich heute den Bericht der Welt, der über die Forderungen der EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou berichtet. Die EU-Kommission strebt danach die Umsetzung von Empfehlungen zur Verbesserung der Patientensicherheit an. Dies schließt auch die Erleichterung von Klagen nach Falschbehandlungen ein. Besonder heftig die Aussage, dass in rund zehn Prozent aller medizinischer Behandlungen in der Europäischen Union ein Schaden für den Patienten entstehe.
Bei esando sehen wir immer wieder, dass nicht jede Behandlung für den Patienten zufriedenstellend verläuft. In Einzelfällen kommen sogar gravierende Mängel in der Behandlung zur Sprache, abgesehen davon dass der Praxisbesuch häufig bereits durch mangelnde Organisation zu einem Negativerlebnis wird. Dass nun die EU-Komission dieses Thema aufgreift, empfinden wir als sehr erfreulich und sehen es als Bestätigung unseres Bemühens um mehr Transparenz im Gesundheitssystem.