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#1
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Hallo Zusammen,
Im trauten Kollegenkreis wird die Kinderplanung immer häufiger zum Thema beim Mittagessen. So richtig outen möchte sich aber noch niemand. Trotzdem waren wir hochinteressiert, als wir erfuhren, dass es Punkte gibt, die sich negativ auf die Spermiengeschwindigkeit und damit auf die Chancen einer Schwangerschaft "nach Terminplan" auswirken. Ganz vorne steht wohl der regelmäßige Saunabesuch ![]() Und dabei dachte ich immer der sei so gesund! Weiss sonst noch jemand so absolute "Don´ts" die man eher längerfristig beachten sollte? Schönes WE, Morgan |
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#2
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Rauchen, Alkohol, heiß baden und zu enge Hosen sind auch nicht gut ;-)
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#3
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Soweit ich weiß, hat Rauchen einen nachgewiesenen negativen Effekt auf die Spermienqualität, der gar nicht so unwesentlich sein soll. Hab mal gelesen, dass das Rauchen aufzugeben die Chance, ein Kind zu zeugen um 30 Prozent erhöhen kann...
Zu enge Hosen sind angeblich auch nicht gut für die Produktion der kleinen Schwimmer , da deren Bildung nur bei Temperaturen zwischen 33 und 35 Grad Celsius optimal abläuft. Wenn der Hoden also über längere Zeit sehr nah an den Körper herangezogen wird, erwärmt er sich zu stark (da ja die Körperkerntemperatur immerhin bei 37 Grad liegt) und die Spermienproduktion nimmt ab. Ob die Spermienproduktion bzw. -qualität auch durch Saunabesuche und heiße Bädern wesentlich leidet, kann ich leider nicht beantworten. Hier besteht die Erwärmung ja nur relativ kurzfristig. Weiß da vielleicht jemand mehr dazu? Bekannt ist auch, dass die Einnahme von Anabolika die Spermienproduktion unterdrückt (nebenbei ist hier die medizinische Anwendung nur auf aplastische Anämie beschränkt). angenehme Nachricht: zur Verbesserung der Spermienqualität kann nach einer Studie australischer Forscher folgendes helfen: täglicher Sex kurzer Beitrag darüber hier: http://science.orf.at/science/news/156182 Lg, Rene |
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#4
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Auch Radfahren, im Speziellen Mountainbiken könnte Probleme machen:
"Eine schlechte Wahl beim Fahrradkauf kann bei Männern zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Davor warnt der Urologe Vinod Nargund vom Bartholomew's and Homerton Hospitals in London im British Journal of Urology . Die Probleme umfassen demnach Taubheitsgefühl im Penis, Erektionsprobleme und Schmerzempfinden und Hautirritationen in der Leistengegend. Männer, die viel Radfahren, laufen aufgrund starker Temperaturerhöhung im Beckenbereich sogar Gefahr, die Funktion ihrer Spermien zu beeinträchtigen. Ein besonders hohes Risiko tragen Mountainbiker. Studien konnten zeigen, dass sie höhergradige Skrotum(=Hodensack)abnormalitäten als Strassenfahrer aufweisen, berichtet Nargund. Beim Radfahren ist der Sattel in direktem Kontakt mit dem Perineum mit dessen darunter liegenden Strukturen (Prostata und den für die Erektion verantwortlichen Nerven), erklärt der Autor. Der Kontakt finde hinter dem Skrotum satt, wo die Nerven und Gefäße eintreten. Die Inzidenz für genitales Taubheitsgefühl und Erektionsstörungen steigt bei Männern, die regelmäßig Radfahren beziehungsweise längere Strecken zurücklegen. Daher ist es wichtig bei langen Strecken Pausen einzulegen, so Nargund. Eine entscheidende Rolle spielt die Auswahl des Fahrrads und des Sattels. Das Fahrrad sollte auf Körpergröße und Trainingszustand angepasst sein. Zudem ist ein optimaler Pedalwiderstand wichtig. Ist dieser zu hoch, kommt es zu Probleme in der Leistengegend, so der Urologe. Des Weiteren rät Nargund dazu, gepolsterte Sattel und Hosen zu verwenden. Anmerkung von Dr. Keul: Ähnliche Veröffentlichungen hat es bereits früher gegeben. Es wurden bereits Messungen der Durchblutung von Penis bzw. Klitoris vorgenommen. Diese belegten eine deutliche Abnahme der Durchblutung beim Radfahren. Dies betrifft Männer wie Frauen. Auch ist die Anzahl von Impotenzen bei Radfahren signifikant höher als zum Beispiel bei Joggern." http://www.urologia-keul.com/index.p...Problemen.html Der nächste Schluss wäre, wenn die Prostata ihre Dienste einstellt (sie produziert ein Sekret, welches beim Samenerguss den Spermien beigemengt wird und das "Gesamtejakulat" (inkl. dem Sekret aus den Bläschendrüsen) verflüssigt), könnte die "Qualität des Ejakulats" auch beeinträchtigt sein. Das ist allerdings vorerst nur eine Vermutung. Muss erst sehen, ob es dazu schon Literatur gibt. (Wenn nicht, wäre es ja eigentlich ein "hocherotisches" Diplomarbeitsthema )Na super, ich habe mir gerade heute ein neues Mountainbike gekauft (ehrlich jetzt! ![]() ![]() ) - ihr verderbt mir ja auch jeden Spass (Mehr dazu in der Mountainbike Interessensgruppe...)lg, Christian.
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"May you live all the days of your life." -Jonathan Swift |
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#5
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Ach ja, Radfahren erhöht übrigens auch den PSA Wert (Prostata spezifisches Antigen - welches als Marker für Entartungen der Prostata herangezogen wird).
(was aber kontrovers diskutiert wird...) Das Posting wird Morgen sicher freuen - welcher sich schon mal kritisch mit dem Thema Vorsorgeuntersuchung und Prostatavorsorgeuntersucheng auseinander gesetzt hat:Hier: Krebsvorsorge - Mammografie und Co. und im Blog (auf welchen ich jetzt gerade nicht verlinken kann ![]() ![]() - @Morgan: Hilfe!!!)lg, Christian.
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wow, coole Themensammlung. Danke euch!
Zitat:
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#7
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Ich glaube Kaffee fällt nicht darunter *lach* sonst würde ich mich echt wundern wie mein Mann 2 Kinder zu stande gebracht hat, so ein Kaffee-Junkie wie er ist *gg*
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#8
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Zum Thema Kaffekonsum gibts tatsächlich unterschiedliche Meinungen bzw. Studienergebnisse. Einerseits sollen bereits drei Tassen täglich zu einer Schädigung der Spermien führen (laut einer Studie der University of California und der Bradford University), andererseits haben Wissenschaftler der Universität Sao Paolo festgestellt, dass Kaffee Spermien schneller macht... Bin auch Kaffeetrinker und hoffe, dass sich die Kalifornier da geirrt haben
![]() Übrigens soll sich außer den schon genannten Faktoren auch erhöhtes erhöhtes Körpergewicht (angeblich bereits ab einem BMI von 25 [berechnet sich als Körpergewicht in kg dividert durch Körpergröße in m zum Quadrat] - laut einer britischen Studie) negativ auf die Spermienqualität auswirken: "Den Grund, warum die Samenqualität bei dickeren Männern schlechter ist, führen die Forscher auf die Fettschicht zurück, die für eine Erhöhung der Körpertemperatur sorgt. Und gerade dies sei für die Spermien schlecht. "Wir kennen den Begriff der so genannten nokturalen Hyperthermie. Das bedeutet, dass die Körpertemperatur während der Nachtstunden bei dickeren Menschen weniger stark absinkt als bei schlanken", so Pfau. Das beschleunige auch den Alterungsprozess. Ein weiteres Problem sei auch die veränderte Hormonbalance, die sich in sinkenden Testosteron- aber steigenden Östrogenwerten zeigt." Positiv ist folgendes: "...die britischen Forscher gehen davon aus, dass eine Gewichtsabnahme die Spermienqualität wieder deutlich verbessere." http://pressetext.at/news/080710002/...mienqualitaet/ lg, Rene |
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#9
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Also das mit dem Übergewicht bei Männern habe ich jetzt noch nicht gehört. Kenne nur das dickere Frauen schlechter schwanger werden sollen. Kann ich nicht bestätigen!
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#10
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Zitat:
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