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  #1  
Alt 08.02.2010, 13:04
Benutzerbild von Morgan
esando Team
 
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Morgan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard PEKiP - jetzt gehts los!

Hi Zusammen,

am Wochenende habe ich mich ja mit meiner ersten Elternlektüre auseinander gesetzt: PEKiP - Das Prager-Eltern-Kind-Programm

Bis zur Geburt haben wir zwar noch 5 Monate Zeit, aber man will ja auch nicht komplett unvorbereitet sein.

Ziel des Programms ist die Förderung der Interaktion zwischen Eltern und Kind und die spielerische Unterstützung der Entwicklung des Würmchens. Wo früher das Kind passiv bewegt wurde, soll es nach dem PEKiP-Gedanken selbst aktiv werden und die Eltern bieten dem Kind kleine Spiele an. Diese sind abhängig davon, in welcher Entwicklungsstufe das Kind gerade ist. (Also wenn es im ersten Monat nur gucken kann, dann macht man halt damit was). Und einmal pro Woche trifft man sich dann zur gemeinsamen PEKiP-Gruppe um sich auszutauchen und was neues zu lernen und auch den Kleinen die Möglichkeit zu geben, sich mal von den Eltern zu lösen und erste "Freunde" kennenzulernen Das Baby sollte am besten dabei nackt spielen, damit möglichst viel Hautkontakt besteht und das Urvertrauen gestärkt wird.

Ob das so ein Modeding ist, durch das jede Elterngeneration mal durch muss, weiss ich noch nicht. Es hat sich aber echt gut angehört und irgendwie muss man sein Kind ja auch bespassen. Hat hier vielleicht schonmal jemand Erfahrungen damit gemacht? (Vanillezauber???)

Viele Grüße,
Morgan
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  #2  
Alt 12.02.2010, 17:41
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Missi ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: PEKiP - jetzt gehts los!

Hallo Morgan,

das PEKIP-Konzept ist mit Sicherheit kein Modedings, durch das jede Elterngeneration mal durchmuss.
Vor mittlerweile 12 Jahren habe ich selbst mit meiner Tochter ein ganzes Jahr lang einen PEKIP-Kurs besucht, eigentlich zwei, nämlich nach dem ersten halben Jahr wäre Schluß gewesen, aber alle 8 Mütter unserer Gruppe haben den Anschlußkurs gebucht.
Ich habe diese Zeit sehr genossen und ich bin sicher, meine Tochter auch.
Begonnen hat das Ganze, als Tabea 7 Wochen alt war. Die anderen 7 Babies waren unwesentlich älter bzw jünger.
Der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern war das eine, die sehr intensive Zeit mit dem Kind das andere, was richtig gut getan hat. Zu sehen, wie sich die Kinder - z.T. sehr unterschiedlich- entwickeln, mit welchen Mitteln man ihre Sinne anregen kann, die zunehmende Interaktion der Kinder - all das hat war wirklich spannend und hat meine Bindung zum Kind noch vertieft.
Und auch nach Ende des Kurses haben wir Eltern und die Kinder noch so einiges miteinander unternommen.
Hätte ich noch ein weiteres Kind bekommen, ich hätte das mit Sicherheit wieder gemacht.

Ich kann dir nur raten, den PEKIP-Kurs zu besuchen.

LG Missi
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  #3  
Alt 14.02.2010, 22:03
Benutzerbild von Morgan
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Morgan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: PEKiP - jetzt gehts los!

hört sich gut an. Habt ihr dann auch was davon zuhause gemacht? Oder beschränkte sich das auf den Kurs?
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  #4  
Alt 16.02.2010, 10:10
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Standard AW: PEKiP - jetzt gehts los!

Hört sich nett an. Wie auch immer solche Kurse heissen, wenn sie sich nach den Entwicklungsstufen der Kinder halten, ist das schon mal gut. Als krassestes Beispiel ist hierbei das Reinwerden zu erwähnen. Da hängt es erstens von den physiologischen (willentliche Kontrolle der Verschlusssphinkter, etc.), der Motivationalen und der kognitiven Voraussetzungen ab. Davor macht es eben keinen Sinn, das Kind, wie auch immer, zur Sauberkeit zu erziehen. Das muss man einfach mal verstanden haben. So verhält sich es auch mit anderen Fähigkeiten, die Kinder sukzessive aufbauen.

Meines Erachtens benötigt es da aber kein spezielles Programm "A", "B" oder "C". Weil die alles sowieso mit dem gleichen Wasser kochen. Beziehungsweise kann man sich für jedes dieser entscheiden, wenn sie im Ansatz vernünftig (wie oben beschrieben) klingen. Da gibt es ja auch sehr viel quasiesoterischen Humbug...

Das Thema Nacktheit kann ich schon gar nicht mehr hören. Diese basals Stimulationsgeschichte ist jedenfalls was feines und das Kind bei jeder Gelegenheit ganzkörperlich zu stimulieren schafft für das Kind ein immer besser werdendes Körpergefühl und erhöht die Bindung zu den Eltern. Dazu muss es aber nicht dauernd auf 70er Jahre Komune nackt herumlaufen...

Was die Bindung und das "Urvertrauen" zwischen Eltern und Kind betrifft, ist es viel wesentlicher dem Kind von Beginn an bei jeder Gelegenheit (Aufwachen Nachts, schreien wegen was auch immer,...) zu zeigen, dass man(n) für es da ist und es sich darauf 100% verlassen kann. Das schafft Urvertrauen und einen sicheren Bindungsstil.
Übrigens sehr interessant und brauchbares Grundlagenwissen: http://www.uni-bielefeld.de/paedagog...02/07bindung1/

lg,

Christian.
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Geändert von ChristianK (16.02.2010 um 10:27 Uhr)
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  #5  
Alt 17.02.2010, 15:14
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Morgan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat:
Diese basals Stimulationsgeschichte ist jedenfalls was feines und das Kind bei jeder Gelegenheit ganzkörperlich zu stimulieren schafft für das Kind ein immer besser werdendes Körpergefühl und erhöht die Bindung zu den Eltern. Dazu muss es aber nicht dauernd auf 70er Jahre Komune nackt herumlaufen...
Du meist Batik-T-Shirt an und los gehts!

Wahrscheinlich ist es wirklich egal, was man macht - hauptsache man beschäftigt sich mit seinem Kind. Mir gefällt die Idee jedenfalls schon deshalb, weil man so ein kleines Spielprogramm an die Hand bekommt, das man so zusammen mit seinem Kind durchgehen kann. Ich habe es ja leider noch nicht selbst durchgemacht, sondern nur das Buch dazu gelesen, aber so stelle ich mir das halt vor... Und wenn man sich das erste mal mit einem solchen Winzling auseinandersetzen muss, ist man sicher Dankbar um jede Anregung, die eine einfache Interaktion ermöglicht...
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  #6  
Alt 18.02.2010, 16:36
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Zitat:
Zitat von Morgan Beitrag anzeigen
Hat hier vielleicht schonmal jemand Erfahrungen damit gemacht? (Vanillezauber???)

Viele Grüße,
Morgan
Hey Morgen,

ich habe damit keine Erfahrungen gemacht. Larissas Babyzeit ist etwas anderes abgelaufen, als bei den meisten Babys. Sie war ja mit 4 Monaten in einen 6 Wochen Hüftgips gekommen und musste dann von da an immer mit Orthesen "rumliegen" bis kurz vor ihren 1. Geburtstag. Aber zum Glück hat sie die 8 Monate gut über standen und nun ist die Hüfte gut verheilt *freu*
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  #7  
Alt 19.02.2010, 13:37
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Morgan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat:
Zitat von Vanillezauber Beitrag anzeigen
ich habe damit keine Erfahrungen gemacht. Larissas Babyzeit ist etwas anderes abgelaufen, als bei den meisten Babys. Sie war ja mit 4 Monaten in einen 6 Wochen Hüftgips gekommen und musste dann von da an immer mit Orthesen "rumliegen" bis kurz vor ihren 1. Geburtstag.
ok, das war dann sicher auch nicht immer einfach, sie bei Laune zu halten und letztenendes gehts ja hauptsächlich darum. Ich glaube am Anfang spielt sich das eh alles im Liegen ab, schliesslich kann ein Neugeborenes ja die ersten Wochen noch nciht mehr...
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  #8  
Alt 23.02.2010, 08:32
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Batik-T-Shirt... Hahaha, ja, so in etwa!

Da sein für's eigene Kind, ihm Sicherheit geben, dass man unter allen Umständen (und Uhrzeiten ) verfügbar ist und Stimulation, Stimulation, Stimulation ist das Um und Auf.
In den ersten Monaten geht da wohl nicht viel mehr als diese basale Stimulation, aber von Beginn an ist es schon wichtig, hinsichtlich der kognitiven Entwicklung, ihm so viel Eindrücke wie möglich zukommen zu lassen. Da wirst Du auch noch auf dieses (gebatikte ) Tragetuch stossen, was ebenfalls esoterisch anmutet und manchmal auch so propagiert wird. Jedenfalls ist soetwas, gibts ja auch in modernen Formen, wirklich sehr sinnvoll, am besten mit Blick für's Kind nach vorne! Alle Eindrücke, die auf das Kind einprasseln, fördern seine kognitive Entwicklung, je früher desto besser. Also bei Spaziergängen/Einkäufen/..., wenn körperlich möglich, raus aus dem Kinderwagen, hin an Mamis oder Papis Körper (wieder Stichwort: Körpernähe/Wärme/Sicherheit/...) und das Kind möglichst viel in der Gegend rumschaun lassen. Auch wenn es in den ersten Monaten wohl das meiste verpennen wird .
Später, für sprachliche und kognitive Entwicklung, ist es ganz wichtig, es auch mit möglichst vielen Worten zu konfrontieren, viel mit ihm zu reden und dann wenn es anfängt zu reden auch möglichst viele Zusammenhänge, wie selbstverständlich erklären. Bilderbücher ansehen, es selbst die Dinge ansehen lassen, erzählen lassen, selbst erzählen (über den gegebenen Text hinaus) und den unbändigbaren Lernwillen und das Erkundungsverhalten proaktiv fördern... Dann wird das auch was mit der Intelligenz

Wichtig: Bei der kindlichen Entwicklung gibt es zwar Richtwerte wann was gekonnt werden sollte, aber auch enorme Variationsbreiten. Verzögerte Entwicklung (zB Sprachentwicklung: 50 Wort-Marke 24.-48(!) Monat!!!) wird allzumeist durch entsprechende Förderung aufgeholt. Hier unterscheidet man zwischen Entwicklungsverzögerung (aufholbar) und Entwicklungsstörung (bleibend).

lg,

Christian.
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  #9  
Alt 16.03.2010, 09:28
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Nachdem ich ja in vorigen Postings für allgemeine pädagogisch/psychologische Grundlagen, statt überlagerter und aufbereiteter Literatur, votiert habe, möchte ich euch natürlich nicht mit der Suche nach diesen Grundlagen im Regen stehen lassen. Folgendes Programm, vereint alle sinnvollen, wirksamen und nachvollziehbaren Elemente aus Pädagogik und Psychologie. Gleichzeitig scheut sich das Programm nicht durch zahlreiche Evaluierungen und randomisierte Kontrollgruppenstudien seine Effizienz zu hinterfragen (da es ja auch wohl untersuchte Elemente aus der Wissenschaft ins Gesamtkonzept integriert).

Ok hier kommt also die aktuelle Antwort der Wissenschaft auf "alle" Erziehungsfragen

Ganz hoch im Kurs, was Erziehung betrifft, steht aktuell der sogenannte Triple P Zugang.

Tripple P steht für Positive Parenting Program.

Der Zugang überrascht zwar nicht sehr, aber für mich ist er Ausdruck eines mal wirklich zielführenden Mittelwegs und zwar dem autoritativen Erziehungsstil.
"Bei der Diskussion um Erziehungsansätze ist auch der Wertewandel in diesem Bereich von der autoritären Erziehung der Kriegs- und Vorkriegszeit über Laissez-faire-Ansätze in den 60er und 70er-Jahren bis hin zur modernen autoritativen (auch demokratischen oder partizipativen) Erziehung zu beachten. Triple P wurde als autoritativer Ansatz entwickelt (vgl. auch GEO 4/2002). Einige Kritiker, wie z. B. Günther Deegener, sehen eine zu starke Betonung autoritärer Elemente."

"Autoritativer oder sozialintegrativer Erziehungsstil

Der autoritative Erziehungsstil zeichnet sich durch hohe Kontrolle und hohe Responsivität (Akzeptanz) der Erziehenden aus und kann deshalb als kinderzentrierter Erziehungsstil bezeichnet werden. Die Eltern haben hohe Erwartungen an das kindliche Verhalten, sie setzen klare Standards und Regeln, auf deren strikte Einhaltung geachtet wird. Generell herrscht eine offene Kommunikation, wobei der kindliche Standpunkt geachtet, der eigene aber auch vertreten wird. Die Kinder zeigen eher hohe soziale und intellektuelle Kompetenzen und besitzen ein hohes Maß an Eigenkontrolle.

Nach Baumrind zeichnet sich dieser Erziehungsstil einerseits durch hohe Anforderungen und andererseits durch einen hohen Grad an Unterstützung durch die Erzieher aus. Eltern müssen auf einer Forderung beharren und/oder einem Wunsch ihres Kindes entgegentreten, auch wenn dieses den Widerstand des Kindes hervorruft. Wenn die dabei entstehende Konfrontation zu einem zwangsfreien Aushandeln oder zu einer gemeinsam erarbeiteten Lösung führt, fördert dies die Selbstsicherheit eines Kindes und erweitert sein Repertoire an Kommunikationsmöglichkeiten. Dieser Erziehungsstil fördert die optimale Kompetenz, als höchstmöglicher Grad an Verbundenheit und Selbständigkeit, der Kinder am stärksten. Nach ihren Forschungsergebnissen sind die Entwicklung von Fertigkeiten, von positiven Selbstzuschreibungen und von sozial verantwortungsvollen Problembewältigungsstrategien ein Ausdruck dieser optimalen Kompetenz."
Zitat aus Wikipedia

Das Triple P Konzept beinhaltet sehr viel Lerntheorie und Komponenten aus der Verhaltenstherapie, welche beide in der (klinischen) Psychologie beeindruckende Wirksamkeitsnachweise in vielen Indikationen erbringen. http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltenstherapie

Dabei verfolgt Triple P das Konzept der Positiven Erziehung:
"Positive Erziehung ist ein Begriff aus der Erziehungswissenschaft bzw. der Psychologie.

Ziel ist es, durch positive Reaktionen auf erwünschtes Verhalten die Kinder zu diesem Verhalten zu bewegen. Unerwünschtes Verhalten soll ignoriert werden.

Eine positive Erziehung verfolgt fünf Grundprinzipien:

1. Für eine sichere und interessante Umgebung sorgen
2. Kinder zum Lernen anregen
3. Konsequentes Verhalten
4. Angemessene Erwartungen
5. Die eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen
"
http://de.wikipedia.org/wiki/Positive_Erziehung

Das Grundkonzept

"Das Programm ist präventiv ausgerichtet und soll vor allem liebevolle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern fördern. Es soll Eltern helfen, wichtige Werte, Fähigkeiten sowie Verhaltensweisen bei Kindern zu fördern. Das Programm möchte effektive Erziehungsfertigkeiten vermitteln, um mit verschiedenen Erziehungssituationen besser umgehen zu können. Grundlage hierfür sind liebevolle Zuwendung und eine angemessene Kommunikation.

Triple P will außerdem dazu beitragen, dass Kinder lernen, Grenzen zu akzeptieren und mit Enttäuschung umzugehen. Je weniger verbindliche Werte und Regeln es gebe und je individueller sich die Lebensläufe in einer Gesellschaft gestalteten, desto wichtiger sei die Fähigkeit zur Selbstkontrolle und Selbstregulation (Psychologie). Dazu gehöre auch die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit und ein kompetenter Umgang mit den eigenen Gefühlen. Den Eltern wird dazu empfohlen (auf Grundlage der positiven Erziehung) konsequent, konstant, direkt und entschieden auf das Verhalten der Kinder zu reagieren."

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstr...Psychologie%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstwirksamkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Emotionsregulation

Kritik

Auffallend, weil wohl auch ausreichend evaluiert, ist eine fast durchgehend positive Kritik des Konzepts, negative Stimmen bemängeln lediglich (nicht unberechtigte) Randkomponenten.

"Triple P bekommt gerade ob der wissenschaftlichen Belege häufig positive Kritiken. Laut dieser Untersuchungen (randomisierte Kontrollgruppenstudien) konnte das Programm zeigen, dass es Verhaltensproblemen und -auffälligkeiten von Kindern vorbeugt (siehe Weblinks und Literatur).

Der Kinderpsychiater Günther Deegener und der Erziehungswissenschaftler Klaus Hurrelmann befürchteten aber, dass das Programm die grundsätzlich begrüßenswerten Inhalte durch die in bestimmten Situationen empfohlene temporäre (altersabhängig ca. 1 bis 5 Minuten) Trennung des Kindes von den Eltern, in das Gegenteil verkehren könne. Dadurch würden dann rigide Erziehungshaltungen begünstigt. Den Ratschlägen hafte außerdem ein mitunter funktionales Regelverhalten an. Bei Fehlverhalten der Kinder werde ein schemenhaft aufeinander aufbauender Maßnahmenkatalog empfohlen. Kindliches und normales Verhalten würde von Eltern als Fehlverhalten beschrieben, da es die Eltern stören könnte (siehe Weblinks).

Insbesondere für Fachleute ist auch die aktuelle Beurteilung von Triple P durch den Bielefelder Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann interessant:
„Heute, fast drei Jahre später, habe ich durch wissenschaftliche Kongresse und Fachkontakte einen detaillierteren Eindruck vom Programm Triple P gewonnen. Meiner Ansicht nach handelt es sich um ein sehr ausgereiftes Programm, das sich in hunderten von Fällen inzwischen sehr gut bewährt hat. Positiv finde ich auch die intensiven Anstrengungen, die Effekte des Programms durch abgesicherte wissenschaftliche Studien zu evaluieren. Unter Leitung von Prof. Kurt Hahlweg von der Universität Braunschweig wird hier vorbildliche Arbeit geleistet, die man sich auch für andere Erziehungsprogramme nur wünschen kann.“

Neben diesen prinzipiellen Ansätzen gibt es auch Kritiken (eher von Eltern), die die Umsetzung des Programms in Deutschland bemängeln, da die Fortbildungen und teilweise auch die Elternkurse und Beratungen kommerziell angeboten werden."

Kritische Stimmen: http://www.kinderschutzbund-bayern.d...me_triplep.pdf
Zusammenfassung als PDF: http://www.familienhandbuch.de/cms/F...ung_Trible.pdf

Bei den Quellen unten findet ihr komplette Zusammenfassungen über das Konzept. Dort dann auch weitere Prinzipien und direkte Handlungsvorschläge!
Der Beitrag will sich als Input und Zusammenfassung von Quellen verstehen.

Was haltet ihr davon?

lg,

Christian.


Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Triple_P
http://de.wikipedia.org/wiki/Autoritative_Erziehung
http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/517.html
Triple P in Deutschland: http://www.triplep.de/pages/startseite/willkommen.htm
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-Jonathan Swift
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  #10  
Alt 17.03.2010, 15:03
Benutzerbild von Morgan
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Morgan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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wow, die Ziele hören sich ja richtig gut an.
Zitat:
Dazu gehöre auch die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit und ein kompetenter Umgang mit den eigenen Gefühlen.
Das will man doch immer für sein Kind. Es hat sich aber eher für ältere Kiddies angehört, da habe ich wohl noch etwas Zeit...
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