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Hallo an alle!
Ich warte ja schon täglich darauf, dass es bei mir bald wieder losgeht mit rinnender und juckender Nase. Ich helfe mir dann halt immer mit den klassischen Dingen über Wasser. Antiallergische Mittel, Schnupfenmittel und wenn ich mir einbilde in der Zeit unbedingt Bewegung draussen machen zu müssen (was auch häufig der Fall ist ) dann auch noch Inhalatoren.Eine Hyposensibilisierungstherapie mit Spritzen habe ich als pubertierender Jugendlicher mal abgebrochen ...Wie geht es euch mit dem leidigen Thema? Wie wirken sich alle Arten von Allergien bei euch aus und was macht ihr dagegen? lg, Christian.
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"May you live all the days of your life." -Jonathan Swift |
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#2
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Also meine Nase schwillt schon zunehmend an, merke auch ein wenig, dass die Atmung schwieriger beim Radeln wird.
Ab Mai sollen ja die Gräßer losgehen. Hab für euch einen Pollenflugkalender rausgesucht, der mir sehr übersichtlich erscheint. Ist aber für Wien, ehrlicherweise weiß ich nicht genau, ob sich das innereuropäisch und aufgrund der Vulkanaschewolke substantiell unterscheidet ![]() Wie siehts bei euch aus? lg, Christian. Quelle: http://gesundheit.fsw.at/polleninfo/Pollenflugkalender/
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#3
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Zu dem Thema der Allergie möchte ich ein Kapitel aus meinem kürzlich erschienenen Buch (Titel: „Die Bach-Blüten in Bildern der Bibel – Wege zur Heilung“, ISBN 978-3-86937-041-5) beitragen.
Herzliche Grüße und anregende Lektüre, Hans Peter Kjer, Arzt für Allgemeinmedizin, 87538 Fischen, www.hanspeterkjer.de Die Allergie – Modell einer Störung Alle Rechte vorbehalten, Vervielfältigung und Nachdruck verboten Die häufigsten Auslöser von Allergien, wie z.B. Gräserpollen, Hausstaubmilben oder Arzneimittel, sind allgemein bekannt. Prinzipiell kann der Mensch allerdings gegen fast jede Substanz allergische Symptome entwickeln, wobei sich mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht klären lässt, warum das so ist. Es gibt zahlreiche Theorien und Hypothesen zu diesem Thema, die sich zwar einer hochwissenschaftlichen Terminologie bedienen, jedoch samt und sonders das Phänomen der Allergie nicht befriedigend erklären und somit auch keine Ansätze für eine kausale Heilbehandlung liefern. Somit muss sich die konventionelle Therapie darauf beschränken, den Kontakt mit allergieauslösenden Substanzen soweit wie möglich zu unterbinden und die allergischen Symptome mit Hilfe starker Arzneien zu unterdrücken. Um das Phänomen der Allergie wirklich verstehen und erfolgreich behandeln zu können, ist die Kenntnis der individuellen Reaktionsweisen des Patienten erforderlich, derjenigen Bedingungen, die in ihm selbst vorliegen. Bekanntlich reagiert ja nur ein kleiner Teil der Men-schen auf die erwähnten Auslöser mit allergi-schen Symptomen, woraus sich die Frage ergibt, was einen Allergiker von einem Nicht-Allergiker unterscheidet. Die alleinige Betrach-tung der Allergene gibt dafür keine Erklärung, und die vielen Theorien, die durch die Medien geistern, ebenso wenig. Man kann zwar durch vorsichtige langfristige Zufuhr des Allergens (Hyposensibilisierung) in manchen Fällen eine Toleranz des Patienten für die betreffende Sub-stanz erreichen, wobei sich die Allergie jedoch oft hin zu anderen Substanzen verlagert. Mit Heilung hat dieses Vorgehen nichts zu tun. Wir kommen einem Verständnis dann näher, wenn wir das Erscheinungsbild der Allergie betrachten. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einen unbedeutenden, oft sogar natürlichen Reiz (z.B. Pollen, Milben, Tierhaare) eine unverhältnismäßig heftige bzw. auch lang anhaltende körperliche Reaktion erfolgt. Dazu ein Beispiel: Wenn man einen prall gefüllten Luftballon mit einer spitzen Nadel berührt, platzt er. Wenn man das gleiche mit einem leeren Luftballon oder mit einer Apfelsine macht, geschieht überhaupt nichts; es kommt möglicher-weise noch nicht einmal zu einem Defekt. Auch auf Pollen Milben und Tierhaare erfolgt normalerweise keinerlei Reaktion, so dass sich die Frage ergibt, was sich in einem Menschen ab-spielt, der eine allergische Reaktion produziert. Die Schlüsselworte sind „unverhältnismäßig“ und „heftig“: die Reaktion steht in keinem Verhältnis zur auslösenden Ursache. Jemand, der unverhältnismäßig heftig auf einen Reiz reagiert, muss also unter einem inneren Druck stehen, welcher durch den Reiz plötzlich zur Entladung kommt. Wenn die Reaktion weniger heftig, aber über einen längeren Zeitraum abläuft, lässt dies Rückschlüsse auf die charakterliche Veranlagung des Betreffenden zu – er benötigt mehr Zeit, um den Überdruck abzulei-ten, ist also in gewisser Weise in seinen Gefühlsabläufen träger als derjenige, der kurz und heftig reagiert. Ein anaphylaktischer Schock, eine allergische Reaktion, durch welche der Betreffende komplett außer Gefecht gesetzt wird oder sogar stirbt, entspräche in diesem Bild einem Gewehrschuss, der nach hinten losgeht und den Schützen selbst trifft. Er muss somit unter einem extrem hohen Innendruck stehen, der u.a. dadurch entstehen kann, dass sich starke Gefühle (z.B. Aggressionen) in ihm aufgestaut haben. Wenn man sich mit den möglichen Gründen für die innere Überspannung beschäftigt, so stellt man fest, dass diese sehr vielgestaltig sind und sich oft auch aus mehreren Faktoren zu-sammensetzen, welche erst in der Summe den erhöhten Innendruck bewirken. Es muss im Leben des Betreffenden noch nicht einmal eine ersichtliche Problematik vorliegen, sondern es reicht aus, wenn er mit zu vielen Eindrücken oder Gedanken angefüllt ist oder wenn bestimmte Wesenszüge sich im zwischenmenschlichen Bereich problematisch auswirken. Auf eine kurze Formel gebracht, könnte man sagen, dass der Allergiker ein Mengenproblem hat. Er muss sich mit mehr Eindrücken bzw. Gefühlsinhalten auseinandersetzen, als er verarbeiten kann, und läuft dann sozusagen über, wenn nicht seelisch, dann körperlich. Dies kann plötzlich oder auch kontinuierlich geschehen. Er ist in gewisser Weise mit einem vollen Ei-mer vergleichbar, in den man noch mehr hineinzufüllen versucht. Wenn wir nun betrachten, wie die „Menge“ zustande kommt, können wir drei hauptsächliche Anteile unterscheiden, und zwar: 1. was im Menschen entsteht, 2. was er in sich aufnimmt, und 3. was er nicht wieder los wird. Zu 1.: Was im Menschen selbst entsteht und sich problematisch auswirken kann, sind auf der einen Seite starke Gefühle, die nicht genügend abgeleitet werden, wie Ärger oder Aggressionen, und auf der anderen Seite seine Wünsche und Absichten. Die Auswirkungen dieser Impulse sind darüber hinaus von der Energie und Willensstärke des Betreffenden abhängig. So kann aufgestauter Ärger eine enorme psychophysische Dynamik entfalten. Wenn jemand von hohem Ehrgeiz besessen ist und möglichst viel in möglichst kurzer Zeit erreichen will, wenn er vieles an sich reißt und das alles auch noch unter einen Hut bringen muss, kommt er irgendwann mit der Verarbei-tung dieser Menge nicht mehr zurecht. Ähnlich ergeht es jemandem, der möglichst viel Einfluss und Macht ausüben will. Darüber hinaus kann auch ein Zuviel an Sorgen und Befürchtungen dazu führen, dass der Kopf voller Gedanken ist, die ständig ergebnislos kreisen. Zu 2.: Dass ein Mensch zu viele Dinge in sich aufnimmt, kann z.B. daran liegen, dass er sich nicht genügend gegen die Ansprüche anderer zur Wehr setzt, dass er nicht nein sagen kann und aus diesem Grunde mehr tut, als sein Teil wäre. So beliebt er vielleicht in seinem Umfeld ist, so staut sich mit der Zeit doch Unmut und Groll in ihm auf, der vielleicht erst in einer allergischen Reaktion sein Ventil findet. Manche Menschen sind darüber hinaus nicht in der Lage, sich vor den emotionalen Schwin-gungen anderer zu schützen und nehmen viel von dem Leid in sich auf, welches sie um sich herum wahrnehmen. So bewegen sie eine Menge von Problemen in sich, die sie eigentlich gar nicht persönlich betreffen. Auch hierdurch kann es mit der Zeit zu einer inneren Überlastung kommen. Ein Zuviel kann auch dadurch entstehen, dass sich jemand aus einer inneren Leere heraus oder aufgrund emotionaler Bedürfnisse zu viele Eindrücke einverleibt, sei es in Form von Aktivitäten, die er nur mit Mühe in seinem Zeitplan unterbringen kann, oder visuelle bzw. akustische Reize, denen er sich im Übermaß aussetzt, um Befriedigung zu erlangen (z.B. Discobesuche, Surfen im Internet, Computer-spiele, musikalische Dauerberieselung usw.). Gerade Kinder sind in unserer Zeit derart vielen Reizen und Einflüssen ausgesetzt, dass schon allein daraus die zu beobachtende Häufung der Allergien erklärlich ist. Zu 3.: Die Unfähigkeit, Gefühlseindrücke oder Gedanken loszuwerden, hat ihre hauptsächliche Ursache in der Verschlossenheit. Hierbei kann es sich um charakterlich hoch stehende Menschen halten, die über eine große Tragfähigkeit verfügen und gewohnt sind, vieles mit sich allein auszumachen, um andere nach Möglichkeit nicht zu belasten. Aber auch unsichere, schüchterne Menschen neigen oft dazu, sich in ihren Äußerungen zurückzuhalten Da die Verarbeitung emotionaler Inhalte jedoch an zwischenmenschlichen Austausch gebunden ist, kommt es auch bei diesen Menschen zu einem Aufstau von Gefühlen. Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte müsste eine kausale Therapie der Allergie bewirken, dass der Betreffende weniger Gefühlsimpulsen ausgeliefert ist, dass er sich hinreichend gegen äußere Einflüsse abgrenzen kann, dass er sein Leben erfüllend gestalten und sich mit anderen Menschen genügend austauschen kann. Wenn der Mensch lernt, in allen Dingen das rechte Maß einzuhalten und er keinen inneren Überdruck ableiten muss, reagiert er auch nicht mehr allergisch. Bezogen auf die Bachblütentherapie könnte eine durch die jeweiligen Pflanzen induzierte Persönlichkeitsentwicklung folgender-maßen aussehen (die jeweils erforderlichen Blütenessenzen fettgedruckt in Klammern): · Der Betreffende tritt als Persönlichkeit deut-licher in Erscheinung und grenzt sich gegen die Ansprüche anderer Menschen klarer ab (Centaury). Dadurch wird er seinen eige-nen Aufgaben besser gerecht und verschafft sich auch die gewünschte Anerkennung. · Er macht sich weniger Sorgen (Gentian) und versucht nicht, die Dinge gedanklich in den Griff zu kriegen (White Chestnut). · Er sucht seine Befriedigung nicht mehr in äußeren Reizen oder übersteigerten Aktivi-täten (Chicory, Vervain), sondern in der Erfüllung seiner Lebensaufgabe (Wild Oat). · Er erkennt, dass es nicht immer darauf an-kommt, seinen Willen durchzusetzen, son-dern eher ein Gespür dafür zu bekommen, wie er in der Gemeinschaft seine Fähigkei-ten optimal einbringen kann (Vine). · Er wird offener und kann daher Dinge, die ihn belasten, aussprechen, sich mit anderen darüber austauschen, sowie auch deren Hil-fe annehmen (Cerato, Water Violet). · Er gewinnt einen vernünftigen Abstand zu den Problemen anderer Menschen und ver-ällt nicht der Versuchung, sich zu sehr mit diesen zu identifizieren, in der irrigen Annahme, dass er ihnen auf diese Weise besser helfen könne (Red Chestnut). · Er erkennt, dass er nicht alles sofort lösen und sich um alle Dinge selbst sorgen muss (Oak), sondern dass er auch abwarten und bestimmte Dinge loslassen kann. Aufgrund der so erzielten Veränderungen kommt es in der Regel zu einer deutlichen inneren Entlastung und Entspannung, so dass der Allergie gewissermaßen der Boden entzogen wird. Wenn ein Mensch angemessen mit den täglichen Anforderungen umgehen kann, in seinem Gefühlsleben ausgeglichen ist und in seinen Wünschen und Bedürfnissen das rechte Maß einhält, liegt kein Grund mehr vor, über-schießend und unverhältnismäßig auf normale Reize zu reagieren. Die erwähnten Beispiele stellen allerdings nur einzelne Facetten eines Spektrums von zahlreichen Möglichkeiten dar. Insofern wäre es abwegig, zur Behandlung der Allergie von einem pauschalen Schema auszugehen und feste Bachblütenkombinationen von besonders „allergietypischen“ Blüten zu verordnen. Für eine erfolgreiche Therapie ist es in jedem Falle notwendig, sich ein exaktes Gesamtbild von den sozialen Bedingungen, der geistig-seelischen Struktur und den Reaktionsweisen des Patienten zu machen. Erst durch sorgfältige Ermittlung der individuell benötigten Blütenmi-schungen und fortlaufender behutsamer Unter-stützung der Persönlichkeitsentwicklung lassen sich die notwendigen Veränderungen erzielen. Geändert von akubermu (22.04.2010 um 09:42 Uhr) |
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#4
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Ich möchte gerne zum vorangegangenen Artikel einige Anmerkungen machen, da ich mit dieser ewigen Schwarzweissmalerei zwischen Alternativ und Schulmedizin noch immer nicht ganz zurecht komme...
Wieso denn bitte nicht die Dinge miteinander in Einklang bringen? Zitat:
Ist obenstehendes nicht auch "nur" eine Theorie? Ich bin nicht ganz sicher, ob einfach allgmein verständlich geschriebenes, Theorien zu Wahrheiten werden lassen. Unabhängig davon lassen sich auch andere Theorien mit "hochwissenschaftlicher Terminologie" von (kompetenten) Menschen ganz verständlich erklären. Bei meinem Papa (der ist Lokführer) hat das ganz gut funktioniert eigentlich, er hat zumindest gemeint, er kann das jetzt verstehen... (Zugegebener Maßen, nachdem er das blabla von seinem Doc nicht verstanden hat )Die angsprochenen Theorien mit der hochwissenschaftlichen Terminologie bemühen sich jedoch zumindest um Nachweise, Laborarbeit und Wissenserweiterung. Gleichzeitig mit dem Wissen, dass sie noch nicht restlos "fertig" sind. Was nachfolgend auch beschrieben wird... Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bio: Dementsprechend eine genetische Grundausstattung welche zum "Atopiker" prädisponiert Welche Möglichkeiten hatte das kindliche Immunsystem sich mit potentiellen Allergenen auseinanderzusetzen - oder eben nicht Angeblich hat auch das Stillen/nicht Stillen einen Einfluss Psycho: Psychogene Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren (u.a. Stress, etc.) Sozio/Kulurell: Nachgewiesen sind Häufungen von Allergikern in Ballungszentren (was wieder auf den Bio und Psycho Anteil zurückführbar scheint) + eine vermehrte Belastung von Umweltfaktoren (Abgase, etc.) Ich erspar es mir mal die Anmerkungen mit Einzelbelägen zu begleiten. Wenngleich in Wikipedia immer wieder kleine Fehler anzunehmen sind, bietet der Artikel dennoch einen leicht lesbaren Überblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie Und auch wenn man sich sehr paranoid verfolgt fühlt, bleibt Wikipedia eine offene Plattform, in welcher alle Überlegungen eingehen dürfen, weswegen man in solchen Artikeln nicht grundsätzlich (meiner Meinung nach) von manipulatorischen Maßnahmen ausgehen sollte... Zu guter Letzt, müssen sich bei diesem, wie auch vielen anderen Theman alle "Schulen" den Vorwurf gefallen lassen (und sich diesen auch eingestehen), keinen ausreichend befriedigenden Erklärungsansatz anbieten zu können. Ich verstehe nämlich nicht ganz, nach allem hier geschriebenen, wo groß der Unterschied liegen soll, zwischen dem medizinischen Erklärungsansätzen: Immunologie + äußere Faktoren und den damit verbundenen Möglichkeiten und dem "Luftballon" Modell, denn auch dieses scheint mir hypothetisch und nicht ausreichend nachgewiesen, auch die Ansprecherquoten (wenngleich ich überzeugt davon bin, dass sich viele Menschen mit Bachblüten und Co sehr gut fühlen) nicht der "Renner" sind. Genau genommen, finde ich gar nicht so viele Unterschiede zwischen beiden Erklärungsursachen, außer, dass der vorangegangene unser Immunsystem ein wenig ausklammert - was mir doch ein wenig zu speziell vorkommt. Das möchte ich auch noch geren unterstreichen mit dem Vergleich von bereits gesagtem: Zitat:
1. was im Menschen entsteht: ist eine immunologische Reaktion auf ein Allergen (mitunter aus oben genannten gründen) 2. was er in sich aufnimmt: ist ein allergen, umelteinflüsse (stress und schadstoffe,...) 3. was er nicht wieder los wird: ist der leidensdruck (da werd ich natürlich auch zum luftballon )![]() lg, christian.
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#5
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Hallo Christian,
eigentlich sind die meisten Ihrer Einwendungen schon im Text beantwortet. Es geht nicht um allgemeine Hypothesen der Krankheitsentstehung, sondern um die persönlichen Besonderheiten des Patienten, die sich in Form einer Störung auswirken. Also nochmal: Allergie = unverhältnismäßige Reaktion als Folge von innerem Überdruck. Wie sich der Überdruck zusammensetzt, muß man allerdings herausarbeiten, da die Gründe von Fall zu Fall unterschiedlich sind. Wenn man ein klares Persönlichkeitsbild hat, kann man eine entsprechende Bachblütenverordnung machen, die zum Ziel hat, die relevanten Punkte zu entschärfen. Das machen wir in unserer Praxis seit über 20 Jahren so und konnten so eine Vielzahl von Heuschnupfenpatienten einer kompletten Heilung zuführen. Die Bachblütentherapie dient dabei nicht einer allgemeinen Stimmungsverbesserung, sondern ist eine in sich abgeschlossene Heilmethode, die wir auch bei anderen Störungen sehr erfolgreich einsetzen (z.B. Neurodermitis, Bluthochdruck, Migräne, Rheuma usw. usf.). Näheres siehe auf unserer Homepag (www.hanspeterkjer.de). Die Hyposensibilisierung hat zum Ziel, den Menschen an die allergieauslösende Substanz zu gewöhnen. Das ist teilweise auch möglich, aber häufig verlagert sich die allergische Reaktionsweise dann auf andere Substanzen. Was ja logisch ist, da sich an dem inneren Überdruck durch diese Art der Behandlung nichts ändert. Ansonsten ist die Schulmedizin nur in der Lage, die Symptome zu unterdrücken, was zu einer gewissen Beschwerdefreiheit führen kann, aber mit Heilung nichts zu tun hat, da die Gründe für die Allergie dabei unberührt bleiben. Die diesbezüglichen Medikamente (z.B. Cetirizin, Cortison) haben oft allerdings nicht unerhebliche Nebenwirkungen. Wenn die Unterdrückung einer Krankheit erfolgreich ist, das zugrundeliegende Problem aber ungelöst bleibt, kommt es in der Regel zu einer Verschiebung des Krankheitsprozesses in einen anderen, zentraleren Bereich des Körpers. Beispiel: Die Unterdrückung eines Heuschnupfens hat dann oft ein allergisches Asthma zur Folge. Das sind Fakten, die sich beobachten lassen, und an denen man nicht mit Theorien vorbei kommt. Mit freundlichen Grüßen, Hans Peter Kjer |
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#6
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Zitat:
Warum gesteht man den Lesern nicht zu, dass Bachblüten und der Zugang auch "nur" eine Theorie ist, die nicht weiter ist, als die der Schulmedizin? Nur weil man nicht darüber redet, macht es die "Überdruck" Theorie nicht richtig. Ich finde es daher nur legitim ganz allgemein über die Bachblüten Theorie zu informieren, sodaß der Leser die Möglichkeit hat, sich sein eigenes Bild zu machen unabhängig der Meinung anderer! http://de.wikipedia.org/wiki/Bach-Bl%C3%BCtentherapie "Bach ordnete den von ihm postulierten negativen Seelenzuständen, die für alle Leiden und Krankheiten verantwortlich sein sollen, jeweils eine „Essenz“ zu, die eine „Harmonisierung“ fördern soll. Traditionell tragen die nummerierten Essenzen englische Namen und sind verschiedenen Anwendungsgebieten zugeordnet. Im Gegensatz zum Simile-Prinzip in der Homöopathie sollen diese Essenzen als positiver Gegenpol eine Harmonisierung negativer Seelenzustände direkt bewirken. Kritiker führen an, dass der moralisierende Charakter dieses Konzeptes seelischen Druck auf Erkrankte ausüben kann, da das eigene, persönliche Verhalten als ursächlich für Krankheiten angesehen wird Wirksamkeit Aufgrund der starken Verdünnung ist bei Bach-Blütenessenzen keine physiologische Wirkung zu erwarten. In klinischen Studien zeigte sich keine größere Wirksamkeit von Bach-Blüten-Essenzen gegenüber Placebos, weshalb man davon ausgehen kann, dass die Wirkung von Bach-Blüten ein reiner Placebo-Effekt ist.[3][11][12][13][14] Die Kosten einer Behandlung werden von einigen deutschen Krankenkassen übernommen. Dies wird jedoch mit Kundenfreundlichkeit und nicht mit der Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie begründet.[15]" Die Einzelbeläge sind auf Wikipedia nachzulesen. Meine Anmerkungen: Alle körperliche Erkrankungen auf rein seelische Zustansbilder zu reduzieren, nimmt sich schon grundlegend jede Möglichkeit ernstgenommen zu werden. Man muss sich einfach eingestehen, dass Krankheiten entweder/und/oder Bio-psycho-sozio-kulturell determiniert sind. Somit körperliche, seelische/geistige, soziale und Umweltfaktoren beteiligt sind. In manchen Erkrankungen (selten) nur eines der Determinanten, in manchen liegt eine multikausale Verursachung zugrunde. Weiters: Darf sich auch die Bachblütentherapie nicht einer ernst und ehrlich gemeinten Wirkungsprüfung entziehen und das in Hinblick darauf, seinen Patienten mit belegtem Wissen Rat geben zu können. Was mir persönlich noch sehr wichtig ist: "Die Bach-Blütentherapie wird üblicherweise nicht zur Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gezählt. Die verwendeten Pflanzenteile sind in der Regel keine bekannten Heilpflanzen und wurden von Edward Bach auch nicht als solche ausgewählt.[9]" Die Phytotherapie entzieht sich auch einer Wirkungsprüfung nicht, weiters hat sie auch einen umfangreicheren Zugang zur Krankheitsentstehung als nur rein seelische "Druck" Ursachen. Der Rest auf Wikipedia ist auch interessant zu lesen! Ach ja, nicht placebokontrollierte Einzelfall-Beobachtungen zähle ich persönlich nicht zu ernst und ehrlich gemeinten Wirksamkeitsprüfung. Das dieses Argument mit der Symptomunterdrückung der Schulmedizin spätestens nach dem zweiten Posting quasi als "Totschlagsargument" immer kommt, wundert mich längst nicht mehr. Es fehlen scheinbar weitere ansprechende Argumente. Folgender Bericht aus der Süddeutschen ist auch unbedingt lesenswert in diesem Kontext: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/139/378944/text/ "Blütenessenzen – das klingt wunderbar nach Naturheilkunde. Doch hinter der Therapie steckt ein esoterisches Weltbild, in dem “Schwingungsfrequenzen” von Pflanzen gegen negative Seelenzustände helfen sollen. " und schließen ebenfalls: "Entgegen aller Behauptungen Scheffers und ihrer Anhänger tragen die Bach-Blüten-Essenzen außer dem Alkohol keinerlei Wirkstoff in sich. Es lässt sich nicht der geringste Unterschied zwischen den einzelnen Präparaten feststellen. Die einzelnen “stockbottles” enthalten Wasser und ein wenig Alkohol, sonst gar nichts. Ähnlich wie bei vielen anderen alternativen Therapieangeboten kann die Bach-Blüten-Therapie bei manchen Patienten einen Placeboeffekt hervorrufen. Aber für eine zuverlässige Wirkung gibt es keinen einzigen ernsthaften Beleg." lg, Christian.
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#7
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Hallo,
habe gerade einen interessanten Artikel gelesen. Darin wird der Histamin- und Schwefelgehalt von alkoholischen Getränken (Rotwein, Bier) für eine verstärkte allergische Reaktion verantwortlich gemacht. Sehr naheliegend, da Histamin ja der Botenstoff ist, welcher die allergische Reaktion "anheizt". "Alkoholische Getränke können Asthma- und Heuschnupfen-Beschwerden wie Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Husten verstärken und sogar hervorrufen. "Meist ist nicht der Alkohol an sich das Problem, sondern die Histamine, die bei der Herstellung alkoholischer Getränke von Hefen und Bakterien während der Gärung gebildet werden"" Mehr als zwei Gläser Wein verdoppeln so offensichtlich das Risiko für allergische Beschwerden. lg, Christian. Quelle: http://diepresse.com/home/gesundheit...dheit/index.do
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#8
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Hi,
hier für alle Betroffenen und Leidenden, bei mir juckts jetzt schon ziemlich in der Nase, ein aktueller Zeitungsbericht(http://diepresse.com/home/gesundheit...dheit/index.do). Wenn auch wieder "nur" symptomatische Therapie, dennoch ein enormer Langzeiteffekt auf die Lungenfunktion und die Entwicklung von Asthma. Ein lesenswerter Artikel! "Welt-Asthma-Tag: Allergiker greifen oft zu spät ein 28.04.2010 | 15:21 | (DiePresse.com) Experten warnen, dass man Allergien nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Heuschnupfen kann in bis zu 40 Prozent der Fälle zu Asthma bronchiale führen. Ältere Menschen sind immer stärker betroffen. 25 Prozent der Österreicher leiden an einer Allergie, die häufig zu Asthma bronchiale führt. Die Tendenz ist steigend - zunehmend auch bei Senioren über 65 Jahren, die ein viermal höheres Risiko haben, an Asthma zu sterben, als 35- bis 65-Jährige. Hohe Bedeutung haben Früherkennung und rasche Therapie, um die Betroffenen vor einer Reduktion der Lungenfunktion zu schützen, hieß es jetzt vonseiten der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) aus Anlass des bevorstehenden Welt-Asthma-Tages am 4. Mai. Fünf Prozent der Bevölkerung sind betroffen Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Bronchien, die mit einer gesteigerten Empfindlichkeit der Atemwege einhergeht. Zahlreiche Reize können zu einer Verengung der Bronchien führen, die durch Medikamente oder spontan wieder abklingt. Hauptsymptome sind anfallsweise auftretende Atemnot, Husten und Auswurf von zähem, glasigem Schleim. Das Ausatmen ist erschwert, die Beschwerden treten verstärkt in der Nacht auf. Betroffen sind zumindest fünf Prozent der Bevölkerung. Wurden bisher mit Allergien und Asthma bronchiale vorwiegend junge Leute assoziiert, weiß man heute, dass "Menschen auch erst im Alter zu Allergikern werden können", erläuterte der Wiener Experte Felix Wantke, Oberarzt und Leiter des Arbeitskreises "Allergie und Inflammation" der ÖGP. Im Zeitraum von 1997 bis 2007 stieg die Anzahl der über 65-Jährigen mit Allergie stetig von 1,7 auf 3,5 Prozent (Daten: Floridsdorfer Allergieambulatorium). "Auch Asthma bronchiale stellt für Senioren ein Problem dar. Amerikanische Untersuchungen zeigen, dass die Sterblichkeit an Asthma bei Senioren über 65 Jahre um den Faktor 4 gegenüber 35 bis 65 Jährigen erhöht ist." Und: "Erschwerend kommt hinzu, dass ältere Menschen Atemnot weit weniger spüren als junge Menschen und somit später zum Arzt gehen." Früherkennung als einzige Chance Bei allergieverdächtigen Symptomen wie Niesanfällen, tränenden und juckenden Augen oder wiederkehrenden Hustenanfällen sollte sofort eine Allergieabklärung durchgeführt werden. Bei hustenden Patienten - insbesondere nachts - gehört auch die Lungenfunktion zur Standarddiagnostik. Denn nur wenn Asthma bronchiale früh erkannt wird, kann noch eine 30 bis 40-prozentige Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden. Setzt die Therapie erst nach zwei bis fünf Jahren ein, ist nur mehr eine Verbesserung um fünf bis zehn Prozent möglich. Asthma hat zu 70 Prozent allergische Ursachen. Insbesondere Menschen, die auf ganzjährige Allergene wie Katze oder Hausstaubmilbe sensibilisiert sind, entwickeln ein Asthma bronchiale. "Dazu kommt", so Wantke, " dass Allergien den ganzen Körper betreffen. So kann der - vermeintlich harmlose - Heuschnupfen in bis zu 40 Prozent zu Asthma bronchiale führen." (APA)" lg, Christian.
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#9
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Aktuelle Infos für Allergiker (zusätzlich zu dem von Christian bereits geposteten Pollenflugkalender) - hier wird der derzeitige Pollenflug ganz gut erläutert:
Des einen Freud, des anderen Leid: Während das schlechte Wetter der vergangenen Tage und Woche bei allen Sonnenhungrigen für schlechte Stimmung sorgte, gab es für Allergiker ungewohnt beschwerdefrei Tage. Am Pfingstwochenende hat sich das Blatt allerdings gewendet, da die wichtigsten Gräser wie Knäuel- und Rispengras kurz vor Beginn der Vollblüte stehen. Mit Eintreffen der Schönwetterfront werden auch die Belastungen sprunghaft ansteigen, warnte der Pollenwarndienst letzten Freitag. Zusätzlich zu den Gräsern können in den Niederungen nun auch Roggenpollen in der Nähe entsprechender Felder verstärkend wirken. Flugkörper von Ampfer und Wegerich waren am Wochenende über zu finden. Im Bereich von etwa 1.000 Höhenmetern hat die Blüte der Grünerle begonnen. Örtlich sind noch Eiche, Walnuss und Rosskastanie aktiv. Die Blüte der Nadelbäume kann sich mancherorts als gelber Niederschlag auf glatten Flächen bemerkbar machen, hat aber allergologisch keine Relevanz. Was erwarten die Experten sonst noch für die Pollensaison 2010: Erle und Hasel haben sich heuer verspätet, aber zumindest für letztere wird die Saison überdurchschnittlich werden. Bei Birkenpollen sollen im Süden und Osten mehr Belastungen als im Vorjahr auftreten, im Norden und Westen weniger. (APA) http://derstandard.at/1271377357488/...-Graeserpollen Der Artikel stammt aus dem "Standard", einer österreichischen Tageszeitung. Kann leider nicht genau sagen, inwieweit dies auch auf andere Länder übertragen werden kann. lg, Rene |
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#10
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Habe übrigens gerade entdeckt, dass man sich beispielsweise unter folgenden Adressen eine Pollenflugvorhersage für die verschiedenen Gebiete Deutschlands anzeigen lassen kann:
http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bv...3F__nnn%3Dtrue http://www.wetteronline.de/pollen.htm http://www.wetter.com/gesundheit/pol...=polle-graeser lg, Rene |
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