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#1
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Hallo zusammen,
ich möchte hier gerne mal eine Diskussion zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten starten. Vor einer Weile war ich bei einer Heilparktikerin, die mir eine Unverträglichkeit gegen Ei und noch eine paar andere Dinge offenbart hatte. Das wurde über einen Test im Blut nachgewiesen - ich glaube der herauskommende Wert hieß IGG. Jetzt soll ich die nächsten Monat auf die ganzen Dinge verzichten - und damit soll es sich dann bessern (auswachsen?). Da die verordnete "Diät" schon sehr einschränkt und natürlich auch wenig Spass macht - gerade wenn man mal bei Freunden isst, wollte ich mal sehen, ob hier vielleicht jemand schon ein paar Schritt weiter ist und mir sagen kann, wie das weitergeht... |
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#2
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Hallo Sindbad,
ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht: Bei mir wurden auch einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt, u.a. auch Ei, und ich habe einige Monate weitestgehend darauf verzichtet. In dieser Zeit hat sich mein Empfinden (Magen-Darm-Krämpfe) deutlich gebessert und meine Werte wurden auch wieder "normaler". Seit einiger Zeit taste ich mich wieder an meine verbotenen Nahrungsmittel heran und komme damit gut zurecht. Fazit: bei mir hat die "Diät" tatsächlich geholfen und mir geht es nun wieder deutlich besser. Ich würde mich an deiner Stelle mal darauf einlassen... Viel Erfolg |
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#3
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Hallo Sabina,
dank dir für deine Geschichte! Wie lange musstest du denn durchhalten, bis du gemerkt hast, dass etwas besser wird? Hast du dich ganz streng daran gehalten? |
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#4
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Ich kann Sabinas Bericht bestätigen. Mein Mann hat sich vor einigen Jahren testen lassen und ebenfalls eine laaaange Negativliste bekommen, darunter auch schwierig zu ersetzende Lebensmittel wie Eier und Hefe. Anfangs war es schwer, auch für ihn natürlich, aber man kann den Speiseplan mit etwas Phantasie trotzdem abwechslungsreich gestalten.
Ein halbes Jahr lang hat er wirklich ganz konsequent Diät gehalten, mittlerweile macht er schon mal Ausnahmen, lässt aber besonders "böse" Nahrungsmittel weiterhin weg. Fazit: es hat sich gelohnt, die Magen-Darm-Beschwerden und Sodbrennen sind komplett verschwunden, und sogar die Pollenallergie, die früher ganz extrem war, ist stark zurückgegangen. Sindbad, ich drücke die Daumen und wünsche Dir viel Durchhaltevermögen! |
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#5
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Nach der Durststrecke kommen die Tests.
![]() Wichtig wäre auch eine Rotation. Dann muss man genau gucken, wo man was einkauft und so weiter. es ist schon eine Wissenschaft. Aber diese kleine Dinge können große Auswirkungen haben. ![]() Wem es schlecht geht, der achtet dann von alleine drauf. Notfalls eigene Zutaten zu den freunden mitnehmen oder vorher ansagen. und immer fragen was drin oder dran ist.Bloß den Kopf nicht hängen lassen. ![]() Gute Besserung, Steffen2008 |
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#6
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Ich habe mein letztes Ei vor 17 Jahren gegessen. Ihr bekommt aber auch in Reformhaus oder bei Versendern (darf hier ein Link gesetzt werden?) Eiersatz und auch alles andere bei z.B. Lactoseunverträglichkeit bekommen.
Schlimm wird es allerdings wenn noch weitere Unverträglichkeiten bestehen (Weizen etc.). Gibts aber auch alles rein pflanzlich, so gesehen braucht ihr auf nichts zu "verzichten" ![]() Entsprechenden Link per PN (melden) oder Google auf den PC lassen. Google ist Dein Freund (und fürchterlich neugierig) |
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#7
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Zitat:
steffen: was meinst du mit Rotation? ansonsten ist das ja eher ermutigend! |
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#8
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In der ganz strengen Phase meines Mannes haben wir das bei Essenseinladungen einfach vorher abgesprochen oder notfalls selbst etwas mitgebracht. Das geht schon mal
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#9
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Wie und wo habt ihr euch denn da testen lassen?
Meine Hausärztin und eine Internistin, bei denen ich war, meinten, das könnte man nur unter klinischen Bedingungen bzw. durch Selbsttests rausfinden, wenn es sich nicht um so Sachen wie Lactose oder Gluten handelt. Per Selbsttest habe ich jedenfalls eine ganze Menge Sachen rausgefunden, die ich nicht vertrage (viele Milchprodukte, Weizenmehl, Roggenmehl, Fertigprodukte wie Salatsoßen oder Fertigsoßen, Schokolade, Alkohol, Fettiges) Das lasse ich jetzt halt eben weg. Milch ersetze ich durch Soja, das schmeckt mir inzwischen sogar besser; statt Weizen und Roggen esse ich Dinkel, Schokolade esse ich nur selten und wenn, nehme ich halt die Magenschmerzen in Kauf, Fertiggerichte oder Alkohol gibt es eben nicht mehr. Beim Essengehen ist das natürlich etwas schwierig, deshalb ziehe ich Restaurants vor, die in der näheren Umgebung sind, bei Essenseinladungen spreche ich vorher mit den Gastgebern oder nehme mir gegebenenfalls auch was mit. Dennoch wüsste ich gerne mal genau, wogegen ich im Einzelnen nun allergisch bin, ohne gleich ins Krankenhaus gehen zu müssen. |
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#10
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Hallo,
also ich habe es bei einer Heilpraktikerin (Mesologin) testen lassen. Der Vortest war relativ abenteuerlich (zumindest mein empfinden): es wurde mittels Hautwiderstandsmessung eingegrenzt was für den Bluttest in die engere Auswahl kommt und dabei jede menge Nahrungsmittel und anderes durchprobiert. Der Bluttest kostet dann pro Substanz, die getestet wird. Bei mir kamen so 6 sachen zusammen und Ei war eben das heftigste. |
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