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  #1  
Alt 27.09.2012, 23:00
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Rose1963 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Beitrag Auto fährt allein

Wieder ein weiterer Schritt in Richtung Science Fiction. Ich weiß nicht so wirklich, ob ich das gut finden soll.
Zitat:
Auto ohne Fahrer

Laut einer KPMG-Studie könnten selbstfahrende Autos schon in wenigen Jahren einsatzbereit sein. Sie werden die Welt, wie wir sie heute kennen, auf den Kopf stellen Von Nikolaus Doll

Ende des Jahrzehnts kommen die ersten Modelle auf den Markt, die rundum kommunizieren können

Suchmaschinenkonzern Google hat seit mehr als zwei Jahren in den USA eine Testflotte im Einsatz

Ein Auto wie K.I.T.T müsste man haben, diesen schwarzen Pontiac Firebird Trans Am, mit dem David Hasselhoff in der TV-Serie Knight Rider jahrelang das Böse jagte. Der Kämpfer für Recht und Gesetz kann selbst kaum glauben, was er in Folge 1 bei seiner Jungfernfahrt erlebt. Mit mehr als 140 Meilen pro Stunden rast Hasselhoff über einen Highway, als vor einer Kurve ein Lastwagen auftaucht. K.I.T.T. schaltet runter und weicht elegant aus. "Das Auto ist einfach an dem Truck vorbeigefahren. Es hat ganz allein gesteuert", sagt Hasselhoff perplex. Kein Wunder, dieses Auto fährt von allein, es kann denken, sogar sprechen. In der TV-Serie. Aber bald "sprechen" die Brüder von K.I.T.T. auch im wirklichen Leben mit uns. In den 80er-Jahren war das intelligente Auto reine Fiktion, inzwischen ist es nur noch eine Frage von Jahren, bis Autos marktreif sind, die keinen Fahrer mehr brauchen. "Die technischen Voraussetzungen liegen weitestgehend vor. Das Auto wird zu dem, was das Wort eigentlich meint: Es fährt ,selbst’", sagt Mathieu Meyer, Global Head of Automotive der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Diese "Autos" in neuem Sinn werden mehr bewegen als die Fahrzeugindustrie: Sie werden unsere Lebensgewohnheiten verändern, unsere Wirtschaft, das Antlitz unserer Städte. Sie werden die Welt, wie wir sie heute kennen, auf den Kopf stellen. Noch geben sich die Autokonzerne bedeckt, wenn es um das Thema geht. Auf dem Autosalon in Paris, der diese Woche startet, werden Modelle gezeigt, die noch schöner, noch sicherer, vor allem aber noch sparsamer sind. Seit rund fünf Jahren ist die Branche vor allem damit beschäftigt, die Flotten auf alternative Antriebe umzustellen. Treiber sind die politischen Verantwortlichen auf den drei größten Automärkten, USA, China und der EU, die immer schärfere Umweltauflagen machen. Aktuell dürfte es Paris außerdem darum gehen, wie die Branche der aufkommenden Autokrise begegnen kann.

In diesem Umfeld gedeihen Visionen vom selbststeuernden Auto nicht unbedingt, und dennoch wird das Fahrzeug ohne Fahrer wohl schneller Wirklichkeit als das Auto, das auch auf längeren Strecken ganz ohne fossile Brennstoffe auskommt. "In 15 Jahren wird das vollautomatische Fahren möglich sein", sagte Elmar Degenhart, Vorstandschef des Autozulieferers Continental jüngst auf einer Veranstaltung in Berlin. Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe künstliche Intelligenz an der Freien Universität (FU) Berlin glauben, dass es sogar früher möglich sein könnte. Eine Studie von KPMG stützt diese Einschätzung. "Die Zeit der autonomen Autos kommt schneller, als man derzeit annimmt", heißt es darin.

Nach einer Umfrage unter Führungskräften von Auto- und Hightech-Unternehmen hat KPMG ein Zeitszenario für die Einführung des fahrerlosen Autos entworfen, zunächst für Nordamerika. Demnach wird die Verkehrsbehörde der USA bis 2014/15 Regeln für selbstfahrende Autos erarbeiten. 2018/19 kommen die ersten Modelle auf den Markt, die mit festen Einrichtungen wie der Verkehrsinfrastruktur und anderen Fahrzeugen kommunizieren können. Das ist die technische Grundvoraussetzung für fahrerlose Mobilität. 2025 gibt es dann laut Studie eine ausreichende Marktdurchdringung, die Fahrzeugen ohne aktive Fahrer zum Durchbruch verhelfen.

Unrealistisch ist das nicht. Der Suchmaschinenkonzern Google beispielsweise hat seit mehr als zwei Jahren eine entsprechende Testflotte im Einsatz, die Tausende Kilometer hinter sich gebracht hat. Seit Mai hat Google im US-Staat Nevada eine offizielle Lizenz für Testfahrten im ganz normalen Straßenverkehr. Nach Nevada hat nun auch der US-Bundesstaat Kalifornien grünes Licht für selbstfahrende Autos auf seinen Straßen gegeben. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete gerade ein Gesetz, das Testfahrten mit selbstfahrenden Autos erlaubt. Die von Google entwickelten Autos dürfen sich auf öffentlichen Straßen bewegen, solange hinterm Steuer ein Mensch mit Führerschein sitzt, der im Ernstfall die Kontrolle über das Fahrzeug übernimmt.

In Deutschland haben die Berliner Behörden und der TÜV den Forschern der FU bereits im Sommer vergangenen Jahres grünes Licht für den Straßeneinsatz gegeben. Seither hat der VW Passat des FU-Teams unzählige Kilometer im Hauptstadtverkehr gemeistert – wenn auch nicht immer fehlerfrei unter Kontrolle der Wissenschaftler, die jederzeit eingreifen konnten. Dass die Technik binnen 15 Jahren massentauglich ist, scheint dagegen weniger wahrscheinlich. So kostet allein der Laserscanner auf dem Dach der Google-Testwagen, der ununterbrochen die Umgebung auf mögliche Hindernisse absucht, rund 70.000 Dollar. Angesichts dessen könnte einem schnell das Träumen von der neuen Mobilität vergehen. Aber für den Erfolg neuer Technologien sind Visionen nötig, nicht Einwände.

Also denken wir uns in die Zukunft, etwas über die Zeitleiste der KPMG-Experten hinaus. In dieser Zeit haben Auto-"Fahrer" nicht mehr tatsächlich das Steuer in der Hand, sondern programmieren den Bordcomputer, wo es langgehen soll. Unfälle durch Fahrfehler oder unachtsame Passanten kommen dann so gut wie nicht mehr vor, denn Autos werden von Rechnern so zuverlässig gesteuert wie derzeit Flugzeuge in der Luftfahrt. Gelingt das, kann man Autos aus ganz anderen Materialien bauen als heute, deutlich günstiger oder leichter. Das hat nicht nur zur Folge, dass eine ganz andere Nutzung des Innenraums der Fahrzeuge und des Designs möglich ist, sondern es reduziert auch den Energieverbrauch, denn es muss weniger Masse bewegt werden. Die Frage Benzin oder Strom würde dadurch deutlich an Brisanz verlieren. Die Menschen werden das Auto zudem ganz anders nutzen als bislang: Man kann nun auch allein im Auto die Zeit so nutzen wie bislang im Flugzeug oder Zug. Das schöne Szenario funktioniert allerdings nur, sofern alle mitmachen. Wenn zwischen vielen selbstfahrenden Autos ein Modell ohne Hightech unterwegs ist, das sich nicht mit seiner Umgebung vernetzen kann, wird es schwierig. Und wenn die Verkehrsinfrastruktur nicht so aufgerüstet ist, dass sich das Auto orientieren kann, ist das System ausgehebelt. Die Kommunen werden zwar ein Interesse an innovativen Verkehrslösungen haben, aber ob dafür flächendeckend Geld da ist, darf bezweifelt werden. Ohnehin wird sich die Politik schwertun, die rechtlichen Voraussetzungen für autonome Autos zu schaffen. Juristisch gesehen ist das Terrain schwierig: Wer wird zur Verantwortung gezogen, wenn das selbstfahrende Modell am Ende doch in einen Unfall verwickelt ist? Zudem wird die Vision vom autonomen Auto, wird sie zu Ende gedacht, zahlreiche Bremser auf den Plan rufen. Die Bauwirtschaft, wenn weniger an den Straßen getan werden muss. Die Versicherungskonzerne, die um ihre Haftpflicht bangen. Die Mineralölunternehmen, wenn weniger Sprit nötig ist. Die Stahlkocher, wenn die Gefahr besteht, dass Leichtbau aus Kunststoff Metallteile zunehmend verdrängt.

Und natürlich werden die Datenschützer alarmiert sein. "Die Frage, wie autonom ein Auto ist, hängt von der Datenmenge ab, auf die es zugreifen kann. Dafür muss man als Verkehrsteilnehmer Informationen preisgeben. Man wird gläserner", sagt Mathieu Meyer. Bleiben am Ende die Automobilhersteller, die das Ganze bauen sollen. Für sie ist das Auto ohne Fahrer Chance und Gefahr zugleich. Zum einen forschen die Konzerne mit Hochdruck an den technischen Voraussetzungen. Denn die Vernetzung von Fahrzeugen ist das große Zukunftsthema der Branche, und die "Assistenten", die für autonome Autos nötig sind, machen das Fahren schon heute sicherer. Was den Unternehmen mehr Kopfzerbrechen bereitet als die Aussicht, weniger Autos zu verkaufen, ist aber die technische Umsetzbarkeit – und die Frage, wer beim Auto der Zukunft Vorreiter sein wird.

Daimler zum Beispiel forscht seit Jahren an optischen und radargestützten Sensoren, den beiden Pfeilern für Autos, die ohne menschliches Eingreifen durch den Verkehr kommen wollen. "Aber es fehlt noch eine ganze Menge auf dem Weg zu selbstfahrenden Modellen", sagt ein Sprecher. Zwar gibt es bereits zahlreiche Steuerungssysteme in aktuellen Modellen wie Spur- und Bremsassistenten, Abstandsregler oder Einparkhilfen. Doch die kommen überwiegend für den Längsverkehr zum Einsatz. Bei querenden Objekten, anderen Autos oder Fußgängern, ist noch viel zu tun. Daimler arbeitet an der sogenannten 6d-Technologie. Dabei liefern zwei Linsen an der Front des Autos 3D-Bilder von der Umgebung, mit deren Hilfe von der Seite kommende Fahrzeuge oder Menschen erkannt werden können. Doch die Kombination aus Längs- und Quer-Systemen reicht nicht.

Das Fahrzeug braucht Informationen über die Lage außerhalb des Sichtbereichs, es muss hinter Kuppen oder Kurven ,sehen’ können", heißt es bei Daimler. Es stellt sich die Frage, wer diese Systeme entwickelt. Sind es die Autokonzerne oder die schnellen High-Tech-Unternehmen aus den USA? Die KPMG-Studie listet unten den "Key Playern" beim fahrerlosen Auto vor allem Google, Apple, Microsoft, TomTom oder Siemens auf. Wie bei der Elektromobilität müssen die Autobauer darum ringen, nicht abhängt zu werden. Die größte Unbekannte aber sind die Kunden. Wollen die künftig nicht mehr fahren, sondern gefahren werden? David Hasselhoff hatte dafür eine spontane Antwort, kaum hat K.I.T.T. sein Können bewiesen. "Ich hasse das. Ich treffe gern meine eigenen Entscheidungen."
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LG Rose
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  #2  
Alt 30.12.2012, 15:20
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ChrissieP ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Ich finde es nicht so gut
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  #3  
Alt 30.12.2012, 17:33
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Syndromeda ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Warum? Ich finde es gut, denn es ist der erste Schritt weg vom Auto. Wenn erst herauskommt, dass die Automatischen Atos weniger Unfälle verursachen, wird Autofahren einfach abgeschafft. Weniger Asphalt, weniger Benzinverbrauch - super!
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  #4  
Alt 02.01.2013, 19:05
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Rose1963 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Aber ein Auto braucht doch Benzin oder irgendeinen Treibstoff, egal er es fährt. Und von einem Ort zum anderen wollen die Leute ja auch kommen.
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  #5  
Alt 03.01.2013, 11:42
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Syndromeda ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Klar, aber man fährt doch nur Auto wegen der Illusion der Freiheit und Selbstbestimmtheit. Wenn das Auto selbst fährt, kann man auch mit Taxi oder Bus fahren - also weniger Autos auf der Straße, da bin ich wirklich überzeugt.
Durchsetzen werden sich selbstfahr-Autos daher auch nur, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben werden. Sonst: keine Chance.
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  #6  
Alt 03.01.2013, 21:30
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Rose1963 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Also ich fahre Auto, um von A nach B zu kommen und dabei noch jede Menge Kinder oder Einkäufe oder was auch immer zu befördern. Ich brauche kein Auto für mein Ego, wenn möglich bin ich lieber Beifahrer. Also bei mir persönlich funktioniert deine Erklärung nicht, sorry.
LG Rose
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  #7  
Alt 04.01.2013, 13:26
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Syndromeda ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Du könntest auch zu Fuss einkaufen, denn Bus nutzen oder gar CarSharing betreiben. Tust du aber nicht - warum? Es ist bequem, einfach und individuell.
Einkäufe und Kinder usw muss man ja nur rumfahren, weil die Infrastruktur seit 50 Jahren auf den Autoverkehr eingestellt ist - das kann sich wieder ändern. Ich wurde als Kind zum Beispiel nie irgendwohingefahren - wozu auch, laufen ist gesünder und billiger. Natürlich auch gefährlicher, aber wenn es keine Autos mehr gibt...
Du wirst sehen, die letzte Stunde des Autoverkehrs hat bereits geschlagen!!!
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  #8  
Alt 04.01.2013, 13:49
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MagoDeOz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

"man fährt doch nur Auto wegen der Illusion der Freiheit und Selbstbestimmtheit."
Najaaaaa, also ich weiß nicht. Ich denke das mit der Bequemlichkeit trifft es schon eher. Und ich finde auch, dass das Auto wieder mehr zu einem Gebrauchsgegenstand geworden ist. Eben um Personen oder Dinge zu transportieren oder um die Tücken des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs zu überbrücken und in entlegenere Gebiete zu gelangen. Die steigende Nachfrage nach Car-Sharing deutet ebenfalls darauf hin. Schließlich kenne ich niemanden der sich bei Carsharing ein Auto mietet um dann gedankenverloren durch die schöne Landschaft cruist um sich gut zu fühlen.
Persönlich würde mich es aber auch sehr freuen, wenn weniger Auto gefahren würde. Aber ich denke nicht das selbstfahrende Autos groß dazu beitragen werden. Bei denen kann man bestimmt eh vom "Auto"pilot auf manuell umschalten. Und die anderen genießen es vielleicht sogar umso mehr sich durch die Gegend chauffieren zu lassen und lesen auf der Rückbank Zeitung oder frühstücken oder gehen anderen Vergnügungen nach.
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  #9  
Alt 04.01.2013, 17:54
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Rose1963 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Also ich gebe Syndromeda auch in vielem Recht, sicher könnte man oft auf das Auto verzichten und früher lebten auch alle gut, ohne ständig im Auto zu hocken.
Aber auch für mich ist es kein Argument dafür, dass Auotfahren aussterben würde, wenn man nicht mehr selbst fahren würde sondern das Auto alles allein machen würde.
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  #10  
Alt 10.01.2013, 21:23
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Rose1963 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Auto fährt allein

Jetzt geht´s richtig los. Ich glaube allerdings, in Nevada ist nicht wirklich soooo viel Verkehr, oder?
Und wenn deine Theorie stimmt Syndromeda, werden sie in Nevada dann bald alle wieder mit dem Pferd reiten, oder. Die Amis sind doch so scharf aufs "cruisen".
Zitat:
ElektronikAudi darf in Nevada selbstfahrende Autos testen
Aktualisiert am Mittwoch, 09.01.2013, 16:58

2013 in Las Vegas zeigt Audi auch den Audi R18 e-tron quattro Rennwagen, der das berühmte Langestreckenrennen in Le Mans 2012 gewann.
Die Wüste rund um Las Vegas ist das Mekka der Test-Fahrer großer Automobil-Konzerne. Hier darf man Dinge ausprobieren, die im Verkehr eigentlich verboten sind. Das Fahren ohne Hand am Steuerrad ist für Audi in Nevada aber künftig auch auf öffentlichen Straßen möglich.
Allerdings müssen in den Wagen auch Fahrer mit einem gültigen Führerschein sitzen, die bei Bedarf steuernd eingreifen können. Vor Audi vergab der US-Staat solche Lizenzen bereits an Google und den Zulieferer Continental.

Audi stellte auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas sein Konzept zum „pilotierten Fahren“ vor. „Im zähfließenden Verkehr bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h wird der Fahrer innerhalb gewisser Grenzen beim Lenken unterstützt“, erläuterte Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik bei Audi, am Dienstag (Ortszeit). Mit Hilfe des pilotieren Fahrens würden zukünftig auch Ein- und Ausparkvorgänge – wie beispielsweise in enge Parklücken am Straßenrand, in Garagen oder sogar in Parkhäusern – selbstständig vom Fahrzeug übernommen, ohne dass der Fahrer im Auto sitzen muss.

„Das pilotierte Fahren ist noch in diesem Jahrzehnt technisch realisierbar“, sagte Audi-Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer. Er erwarte, dass computergesteuerte Autos zuerst in Japan betrieben werden, wo der Verkehr in den Großstädten von Stausituationen und der Suche nach einem Parkplatz geprägt sei. Hudi und Dürheimer betonten, schon heute seien bestimmte Aspekte des „pilotierten Fahrens“ bei Audi möglich.
Audi arbeitet seit Jahren an autonom fahrenden Autos. Beim Bergrennen „Pikes Peak International Hill Climb“ 2010 erklomm ein Audi TTS in ununterbrochener Fahrt den 4301 Meter hohen Gipfel. Die knapp 20 Kilometer lange Strecke mit 156 Kehren wurde dabei in 27 Minuten ohne einen menschlichen Eingriff in die Steuerung absolviert. Audi arbeitete dabei mit dem Electronics Research Lab von Volkswagen im kalifornischen Silicon Valley und der Stanford University zusammen. VW und Stanford hatten zuvor mit dem Forschungsfahrzeug Stanley die DARPA Grand Challenge 2005 gewonnen, wo verschiedene selbstfahrende Fahrzeuge gegeneinander angetreten waren.
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