#1  
Alt 09.09.2012, 15:41
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Standard Intelligente Hunde

Hi, hier ein netter Zeitungsartikel über die "Menschenversteher" Hunde. Als Therapiehelfer werden sie ja schon lange eingesetzt. Für alle, die sichs noch überlegen, oder vielleicht eine Entscheidungshilfe für die Rasse, die man sich wünscht?

Was sind eure Erfahrungen, oder wünscht ihr euch auch so ein cleveres Tierchen als Haustier?

Zitat:
"Die besten Menschenversteher

Tiercoach: Gene, Umwelt und Persönlichkeit beeinflussen die Intelligenz von Hunden. Wie man seinen Vierbeiner fördern kann.

Letztes Update am 02.09.2012, 16:21

Rico hat es zu gewisser Berühmtheit gebracht. Der Border Collie bewies Ende der 1990er-Jahre wiederholt vor Fernsehkameras, dass er unzählige Gegenstände auseinanderhalten kann. Verblüffung auf Zuschauer-Seite, Bestätigung für britische Forscher. Sie halten die Hütehunde seit Langem für die schlauste Rasse – gefolgt von Pudel, Deutschem Schäferhund und Golden Retriever. Etwa zwanzig Prozent aller Tiere zählen zu den „Superhunden", die mehr als 250 Worte unterscheiden können. Üblicherweise umfasst das Repertoire bis zu 150 Begriffe.

„Hunde sind im Bereich der Kommunikation mit Menschen unschlagbar. Sie lesen die Körpersprache extrem gut", sagt KURIER-Tiercoach Dagmar Schratter. Marie-Helene Scheib, Geschäftsführerin von „Tierschutz macht Schule" (www.tierschutzmachtschule.at) , bekräftigt: „Die Leistungen, die Tiere erbringen, sind ein Hinweis dafür, was ihre natürliche Umwelt von ihnen fordert." Die Expertin aus dem KURIER-Tiercoach-Team weiß, was die Intelligenz von Hunden ausmacht und wie Welpen gefördert werden können.
Evolution

Tiere aller Art entwickeln im Laufe der Zeit immer bessere Überlebensstrategien: Papageien setzen Sprache sinngemäß ein. Zoo-Elefanten erkennen sich im Spiegel. Seelöwen verfügen über eine hervorragende räumliche Vorstellungskraft – zur Orientierung im Wasser. Hunde können in diesen Bereichen nicht mithalten, doch sie sind nahezu unübertroffen in ihrer sozialen Kompetenz. „Hunde sind die besten Menschenversteher. Sie versuchen schon als Welpen herauszufinden, wie eine gute Kommunikation mit ihrem Besitzer funktioniert", erklärt Scheib. Die Vierbeiner sind extrem anpassungsfähig. Und lernfähig.

Gene sind nicht alles. „Wie gut Hunde lernen und wie gut sie sich das Wissen merken, hängt auch von ihren Erlebnissen und Erfahrungen ab", sagt die Expertin. Aus Welpen, die in einer abwechslungsreichen Umwelt aufwachsen, werden meist kluge Hunde. Schlaue Spiele fördern. Je mehr Eindrücke in jungen Jahren gesammelt werden können, desto mehr Nerven verbinden sich im Gehirn. Hündchen lernt leichter als Hund. Doch auch Senioren sind gelehrig.

„Eine stabile Umgebung ist eine gute Voraussetzung für die Entwicklung von Intelligenz", weiß Scheib. Entspannung beflügelt. Ebenso positive Verstärkung. Mit Gebrüll lässt sich in der Hundeschule nichts ausrichten.

Die Fähigkeit, sich zu erinnern, ist individuell ausgeprägt. So entscheidet neben den angeborenen Instinkten und dem umweltbedingten Erfahrungsschatz nicht zuletzt die Persönlichkeit des Tieres über sein Denk- und Lernvermögen. „Das Können von Hunden übertrifft bei Weitem das, was ihnen zugetraut wurde. Neue Studien werden viele Überraschungen bringen", sagt Scheib. Schon jetzt ist für sie klar: Menschen können viel von Hunden lernen."
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/4510531...nversteher.php

Zitat:
"Versuchskaninchen Hund

Im Clever Dog Lab am Messerli Forschungsinstitut wird vergleichende Kognitionsforschung betrieben.

Letztes Update am 02.09.2012, 16:21

Ein Futterautomat, der die Belohnung nur nach fachgerechter Bedienung freigibt. Touchscreen-Apparaturen, die für Hundenasen entwickelt wurden. Ein Blickfolgemessgerät mit Infrarotkamera. Videoüberwachung: Das neue Clever Dog Lab am Messerli Forschungsinstitut verfügt über fünf Testräume, die wie Wohnzimmer eingerichtet und mit spezieller Technik ausgestattet sind. Es bietet den Gasthunden ausreichend Platz und den Wissenschaftlern zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Am Montag wird der Standort an der Vetmeduni Vienna eröffnet. Doch schon an alter Adresse im 9. Wiener Bezirk konnten die Kognitionsbiologen rund um den Lernforscher Univ.-Prof. Ludwig Huber beachtenswerte Forschungsergebnisse erzielen:

Gerechtigkeitssinn Hunde reagieren auf ungleiche Behandlung. In einer Studie erhielten zwei Vierbeiner beim „Pfote geben" zunächst Leckerli. Die Tiere nahmen es auch nicht übel, wenn keiner dabei Futter bekam. Sobald aber nur einer belohnt wurde und der andere leer ausging, streikte der Vernachlässigte.

Vorstellungskraft Das Knurren von Hunden enthält Informationen über die Größe des Tieres und wird von Artgenossen auch ohne Blickkontakt richtig verstanden. In diesem Experiment schauten Hunde schneller und länger zu jenen Hundefotos, die der tatsächlichen Größe des knurrenden Vierbeiners entsprachen. Bilder, die den Kollegen vergrößert bzw. verkleinert zeigten, beachteten sie weniger.

Lernmethode Hunde lernen nach dem Ausschlussprinzip. In einer Vergleichsstudie bewerteten Hunde, Tauben, Kinder und Studenten Alltagsobjekte, die zuvor als positiv bzw. negativ eingestuft und später in zwei Durchgängen mit neuen Gegenständen erweitert wurden. Im Gegensatz zur Taube zeigten die Vier- und Zweibeiner, dass sie im ersten Test den negativ bewerteten Gegenstand logisch ausgeschlossen und den neuen Gegenstand in Folge positiv definiert hatten.

Weibchensache Hündinnen schauen anders. In dieser Untersuchung beobachteten 25 weibliche und 25 männliche Vierbeiner, wie ein Ball kurz hinter einen Schirm gerollt und jedes zweite Mal gegen einen doppelt so großen ausgetauscht wurde. Die Rüden schenkten dem Spielzeug ungeachtet der Größe etwa 17 Sekunden Aufmerksamkeit. Hündinnen hingegen beäugten den kleinen Ball etwa 11 Sekunden, den großen – verwundert – 35 Sekunden.

Nachahmungstäter Hunde können Aktionen, die von Menschen oder Artgenossen vorgezeigt werden, auf Befehl imitieren. In diesem Experiment trainierte der Vierbeiner, acht vom Besitzer demonstrierte Aktionen auf „Do it!" zu wiederholen. Das Tier konnte das Kommando auf einen neuen Demonstrator und auf neue Aktionen übertragen. Clever."
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/4510533...nchen-hund.php

lg,

Christian.
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  #2  
Alt 12.09.2012, 15:22
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Also Freunde von uns haben einen Bordercolli (oder wie man das schreibt) und der ist ein "Hütehund". Der rennt den ganzen Tag um sämtliche Familienmitglieder rum und passt auf, dass keiner aus seiner Herde verloren geht. Irgendwann wird der Hund noch überfahren, weil er sogar versucht die Autos zusammenzuhalten, wenn Familienmitglieder in mehreren Autos verteilt sind.
Das nervt ein bisschen, aber ansonsten ist der Hund super und wenn er einem in die Herde aufgenommen hat, fühlt man sich echt gut beschützt.
LG Rose
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  #3  
Alt 12.09.2012, 15:30
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*lol*

süß!
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  #4  
Alt 13.09.2012, 20:30
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Ich habe übrigens neulich eine blinde Frau mit ihrem Blindenführhund beobachtet. Wenn dieser Hund nicht intelligent war, dann weiß ich auch nicht. Das war echt beeindruckend.
LG Rose
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  #5  
Alt 29.04.2013, 15:40
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Schlaue Katzen gibts auch, das bringt dem Menschen jedoch in der Regel nichts, weil (wie wohl jeder Katzenbesitzer weiß) Katzen ihre Mitlebewesen nicht so wichtig sind wie sie selbst... Ein Freund von mir hatte mal eine, die verstanden hat, dass die Haustür aufgeht wenn man an der "Klingelschnur" zieht (der hatte drinnen so ein Glockenspiel das dann losging), sie ist dann immer wenn sie rein wollte dran gesprungen und hat sich so selbst reingelassen. Schlaue Viecher.
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  #6  
Alt 29.04.2013, 23:04
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Meinst du, Katzen sind sowas wie "egoistisch"?
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  #7  
Alt 30.04.2013, 10:23
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Pauschal kann man das Katzen nicht vorwerfen. Sicher bin ich aber, dass Katzen (meistens) weniger "besitzerbezogen" sind. Du gibst ihnen was zu essen und umsorgst sie, und wenn du Glück hast, "darfst" du sie dafür in deine Familie aufnehmen :P. Finde den Spruch hier sehr passend dazu:

Der Hund denkt:
"Sie füttern mich, sie streicheln mich. Sie müssen Götter sein."
Die Katze denkt:
"Sie füttern mich, sie streicheln mich. Ich muss ein Gott sein."
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  #8  
Alt 30.04.2013, 18:51
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katzen sind einfach so cool und gelassen, vielleicht lässt sie das ja egoistisch wirken... oder die tatsache, das sie im schnitt 20h pennen. in den restlichen 4h muss dann ja wohl das eigene zeug erledigt werden...
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  #9  
Alt 30.04.2013, 22:40
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Ich bin eher ein Hunde-Fan und habe nicht sehr viel mit Katzen zu tun. Aber das ist wahrscheinlich sowieso Geschmacksache und es gibt ja echt unglaubich viele Katzenfans.
Gibt es hier auch so viele "Charakterunterschiede" bei den verschiedenen Rassen?
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  #10  
Alt 01.05.2013, 15:19
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Hunde-Fans brauchen einfach mehr bewunderung und freuen sich, wenn jemand ihren Anweisungen folgt. katzen fans haben dafür etwas dezent masochistisches. Kannn man das so sagen?
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