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#1
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Hallo,
meine Schwester hat mich grad angerufen und gesagt, sie hätte jetzt nach tagelanger schwerer "Freck" eine Piep-Ton im Kopf und schwindel und alles! Jetzt hat ich bei WIKIPEDIA geschaut, da steht, sowas könnte ein Höhrsturz oder sowas sein! Was kann sie als "Sofortmaßnahme" machen... Sie hat leider kein Auto, könnte jetzt eh nicht fahre, müsste sonst zu Fuß zur StraBa (30 Minuten Weg) und noch mind 30 Min fahren bis überhaupt zum mächsten Arzt! Ihr Mann kommt erst gegen 23:00h heim! Was kann ich ihr sagen? Was könnte Sie machen? |
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#2
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OK, die erste Aufregung ist vorbei!
Ein Freund fährt Sie jetzt ins Krankenhaus! Egal was es ist, da wird Sie wohl am bessten aufgehoben sein! (kann auch sein, dass wir (meine Familie) da zu vorsichtig sind, aber wir kennen leider zu viele Menschen die Tinitus oder Hörsturz, oder sogar einen mit nem Augensturz! haben und mit sowas zu leben ist nicht witzig!) Ausserdem hat Sie schonmal was mit den Augen gehabt, wegen Stress und so... Also wenn Ihr noch gute Ideen habt, schreibt was... Ich werd euch auf dem laufenden halten, was es war/ist! Ciao Susi |
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#3
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Was war jetzt mit deiner Schwester?
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#4
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Gott sei Dank nichts!
Das Piepen ist aber immernoch da! Der Nachbar hatte letztes Jahr auch nen Hörsturz, der hat sie dann zu dem HNO gefahren, der den damals behandelt hat. Dieser sagte, es sei eben noch von der Entzündung die noch überall (Ohren, Nase, Nebenhöhle) sitzt und alles müsse sich beruhigen... Ich hatte zwischenzeitlich gelesen Magnesium, Calzium und Infusionen helfen, Infusionen zum Blutverdünnen. Und wie ich das jetzt auch mitbekommen hab, kommt ein Höhrsturz von einem Blutstau und wenn Blut schneller fliesst, geht das besser...??!! Also hab ich Ihr gesagt, sie solle sich noch Brausetabletten kaufe und der Arzt hat Ihr Ginko empfohlen. Und als der hörte, sie hat Beta-Blocker (von mir und meinem Vater) meinte der, Sie könne auch ne bestimmte Dosis von meiner Sorte nehmen.... Klingt für mich mal alles logisch, den meine Tabletten sind bei mir ja auch hauptsächlich gegen die Migräne und in geringen Mengen (für nur kurze Zeit) weder gefährlich, noch "abhängig" machend... Aber ich glaub, sie hatte da etwas Angst vor und hat die Dinger dann lieber weg gelassen! Wollte Aspirin nehmen.... (aber die sind ja auch nicht ohne.... ich z.B. hab wohl sowas wie ne Alergie gegen diese...wurde nie getestet, ich weiß eben, die sollte ich meiden!) Ich weiß, ich hab wir haben vielleicht etwas übertrieben vorsichtig reagiert, aber wir kennen leider zu viele Menschen die damit Probleme haben... Ausserdem ist sie nicht gerade der gesündeste Mensch und auch eher etwas "zerbrechlich" (ja, "zer", nicht "ge" ).Denn als sie mal etwas zu viel stress bei der Uni hatte, damals hat die sowas wir ein "Loch" im Auge bekommen??? auf jeden Fall ist jetzt dieser Teil Blind. Ist aber nur ein Punkt! nicht das ganze Auge oder so... Und daher machen wir uns halt etwas sorgen um Sie... Und Sie wohnt schon 3 Stunden von uns weg, da ist man eben nicht mal so schnell um die Ecke und gefragt wie es geht... Naja, war alles halb so schlimm! |
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#5
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Das ist ja beruhigend zu hören. In so akuten Situationen, dass man selbst nicht mehr fahren kann wegen Schwindel, etc. wäre wohl auch ein Taxi oder der Rettungsdienst eine Alternative.
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#6
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Da hast du recht!
Im Notfall hätte Sie halt ein Taxi nehmen müssen... Aber in so einem Fall, wären meine Eltern auf jeden Fall lieber hin gefahren, als Sie ins Taxi steigen zu lassen. ![]() ![]() ![]() Wir werden halt immernoch verwöhnt wie kleine Kinder! ![]() ![]() ![]() (aber wir mögen das auch!)
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#7
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Zitat:
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#8
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Hallo Susimaus.
Ich habe zufällig gestern in einer "nicht näher zu bezeichnenden höchst unwissenschaftlichen Zeitung beim Frisör" von einer neuen Methode, die immerhin echte Ärzte durchführen , gelesen. Interessanter Zufall, ha?Bei einem akuten Tinitus wird dabei eine Blutwäsche durchgeführt und Gerinnungsfaktoren (wie Fibrinogen) und andere Stoffe aus dem Blut "gewaschen" um das eigene Blut anschließend wieder zurückzuführen. Ansprechrate soll angeblich 90% sein und sofortige Besserung eintreten. Ich dachte mir ich poste das hier mal, denn scheinbar gibt es das derzeit nur in spezialisierten Kliniken, wo auch ein Blutwäschegerät vorhanden ist. Dann könnte das Deine Schwester ev. mal bei ihrem Doc ansprechen. Sollte ich demnächst auch noch auf Sinnvolle Resourcen stoßen, melde ich mich hier natürlich umgehend. Inzwischen gute Besserung Deiner Schwester. lg, Christian. |
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#9
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Hallo nochmal,
habe mal diese beiden Standpunkte zusammengetragen: Ganz generell: http://www.tinnitus-liga.de/Presse_News/news12.pdf Kritisch betrachtet: http://www.drhschaaf.de/blutwae.htm lg, Chrisitan. |
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#10
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Hallo Susimaus,
ich bin selber mit Tinitus behaftet. Ich war damals in bad Bramstedt in Reha Klinik und wurde wegen meines Tinitus behandelt. Wichtig ist viel Ruhe und viel Entspannung und auf keinen Fall Stress. Mir ging es hinterher ziemlich gut. Leider bekommt mann das Pfeifen und zwishern im Kopf nie ganz weg. Vor allem darf man nicht mehr schwer heben bzw. Druck auf den Kopf ausüben. Wie auch schon mitgeteilt wurde gibt es Tinitusvereine, Selbsthilfegruppen. |
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