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#1
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Bei mir wurde vor einiger Zeit Cox Athrose festgestellt. Der Arzt hat mir Spritzen verabreicht, die überhaupt nichts genützt haben. Weiterhin hat er mir Physiotherapie verschrieben, die ebenfalls nichts gebracht hat. Mir wurde jetzt von den einzelnen Therapeuten prophezeit, dass ich über kurz oder lang nicht um eine künstliche Hüfte rumkäme. Wer hat mit Cox Athrose Erfahrungen? Und mit welchen Behandlungsmethoden? Ich kann mich mit der Hüfte fast nicht mehr bewegen. Hilft hier eventuell eine Schockwellentherapie ( die meine Krankenkasse nicht bezahlt)? Oder wer weiss einen guten Arzt oder Klinik? Ich bin einfach noch zu jung ( 51 Jahre) für so eine Unbeweglichkeit. Diese Unbeweglichkeit belastet mich psychisch ungemein.
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#2
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Hallo Angelique,
ich kann deine Beschwerden nachempfinden, lief ich doch bis vor 2 Jahren auch soweit "auf der Felge", bis es einfach nicht mehr gehen wollte (im Sinne des Wortes). Ich habe mich damals zunächst im Internet über die besten Methoden zurRekonstruktion des Hüftgelenkes informiert, und da ich mich damals mit 49 noch zu jung für eine Endoprothese ausersehen hatte, mich für die Operation eines Hüftoberflächenersatzes nach McMinn entschlossen. Auf meinem Weg "unters Messer" habe ich mir 12 Kliniken (von Oldenburg bis Köln, von Düren bis Lüdenscheid angesehen Erschreckend war für mich - und entsprechend abturnend, daß in 11 Kliniken nicht mal eine vorhergehende eingehende Untersuchung stattfand. 11 x wollte man mir eine Endoprothese "verkaufen", weil alles andere nicht ginge (soll heissen, die Kliniken vertreiben ihre Produkte mit Vorliebe am Kunden = Patienten vorbei) und die meisten können garkeine McMinn Operationen durchführen mangels Erfahrung. Erst in der Sportklinik Hellersen (Lüdenscheid) fühlte ich mich von Beginn an "angekommen" und hatte das Vertrauen , in den richtigen Händen bei Dr.med.Stoll angekommen zusein. Er untersuchte mich gründlichst, fast 40 Minuten lang und besprach alles s ehr genau mit mir. Von ihm kam selbst der Vorschlag eines McMinn Oberflächenersatzes. der Vorteil liegt darin, der unrunde Hüftgelenkskopf wird abgeschliffen und quasi mit einer neuen Kugel überkront, und eine neue Hüftpfanne wird in den Hüftknochen im pressfit-verfahren eingesetzt. Die neue Kugel ist fast doppelt so groß wie bei einer Endoprothese, bei der der Gelenkkopf und ein teil des Oberschenkelknochens abgetrennt werden. der Vorteil ist eine bessere und sicherere Beweglichkeit. Die Gefahr einer Auskugelung ist weitaus geringer! Und für junge Menschen, wie uns ist die anschliessende Beweglichkeit besser. Ich reite wieder, tauche,tanze, spiele Tennis und kann 30km ohne Probleme wandern und laufen - ohne Schmerzen. Du darfst mich auch gerne unter 0212-1392630 anrufen. Mit besten Grüßen, Rainer Vinzenz . |
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#3
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Hallo, lieber Rainer,
danke für deine Antwort. Klingt sehr interessant! Habe in der Orthopress auch einiges über Cox Arthrose und deren Behandlung gelesen und natürlich mich im Internet darüber informiert. Ich werde nächste Woche zur Kur fahren, danach werde ich mich um meine Hüfte kümmern und auf deine Information diesbezüglich zurückkommen. Es ist ja leider so wie du beschrieben hast: jeder Arzt sagt was anderes, die Therapien sind ebenfalls unterschiedlich, manche Orthopäden sind nicht einmal auf dem neuesten Stand, der letzte Orthopäde hat mir Schmerzmittel ( Ibuprofen 600) verschrieben und gespritzt ( was weiss ich jetzt nicht, muss mir erst die Unterlagen dazu wieder raussuchen), hat aber nichts genutzt. Ich war auch schon bei einem Arzt, der mich nur angesehen hat, die Diagnose gestellt: "Sie haben Rheuma, da verschreib' ich Ihnen Voltaren." Das war's. Toll! Es ärgert mich auch, dass viele Ärzte einfach sagen, da kann man nichts machen, nur warten bis man das Alter zu einer Hüftprothese hat. Da hat man das Gefühl, die handeln nach der Devise: ein gesunder "Patient" bringt mir keine Einnahmen mehr. Ich werde mich jetzt selber weiter schlau machen und dann entsprechend kompetente Ärzte aufsuchen, denn ich gebe mich ebenfalls nicht mit der Diagnose "Kann man nix machen, damit muss man halt leben" zufrieden! Wie sieht das mit einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse aus? Nochmals: vielen, vielen Dank für deine Info! Liebe Grüße Angelique |
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#4
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Hallo Angelique,
die Kostenübernahme durch die Kasse war kein Problem. Wichtig ist, dass die entsprechende ärztliche Maßnahme von dem behandelnden Arzt, bzw. Operateur diagnostiziert wird und dann gibt es auch keine weiteren Probleme. Ich kann dir nur sagen, auch wenn die klinik fast 150km von meinem damaligen Wohnort entfernt lag, ich habe die richtige Wahl getroffen. Kann Hellersen wirklich wärmstens empfehlen, vor allem, als Sportklinik, die ja regelmäßig unsere deutschen Spitzensportler verarzten dürfen, haben die es echt drauf. Hellersen ist mittlerweile erste Adresse für Hüftoberflächenersatz und Knie-Os. Erst im November letzten Jahres hat sich meine Lebensgefährtin von Dr.Stoo, der meine Hüfte gerettet hatte, am Knie operieren lassen - und sie ist echt glücklich, dass sie so einen hervorragenden Operateur hatte. Ich wünsche dir alles Gute. Hellersen kannst du dir auch online ansehen, es lohnt sich der Weg. Rainer |
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