#1  
Alt 31.12.2008, 13:33
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Gordon Gecko ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

Hat jemand von Euch diesen Nicorette Inhaler schonmal ausprobiert? Es wird momentan ja recht viel Werbung im Fernsehen dafür gemacht. Ist ne lustige Idee, aber setzen sich Leute wirklich mit dem Plastik-Teil hin und ziehen daran?

Ich rauche ja glücklicherweise schon einige Zeit nicht mehr. Ich wäre mir damit wohl eher komisch vorgekommen.

Aber vielleicht hilft es ja?
Würde mich über gemachte Erfahrungen freuen.

Gruß Gecko
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  #2  
Alt 02.01.2009, 18:22
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ChristianK befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

Hi Gordon,

also in einem Monat sind es bei mir 6 Jahre, seit dem ich nicht mehr rauche. Habe mir damals auch so ein komisch aussehendes weisses Röhrchen in den Mund gesteckt. Aber nicht lange, habe dann dieses Buch von Allen Carr, "Endlich Nichtraucher" (damals in kleiner Zigarettenschachtelform, das war ein witziger Gag) gekauft und gelesen.

http://www.amazon.de/Endlich-Nichtra...0916549&sr=8-1

Und der schreibt halt, und aus meiner heutigen Sicht als Psychologiestudent (damals habe ich noch nicht studiert), vollkommen berechtigt, dass es beim Rauchen aufhören halt sehr wenig Sinn macht, gleich mit der nächsten Ersatzbefriedigung zu kommen. Vor allem ist ja die körperliche Abhängigkeit vom Nikotin (24h) ja nicht das Problem, sondern die psychische Abhängigkeit vom Rauchen (ca. 3-4 Wochen). Warum also das Nikotin reinziehen...?

Der "Trick" ist laut ihm: Mal über die 24h Nikotin Abhängigkeit kommen. Dann hast Du ein Problem weniger. Dann arbeitet man an der psychischen Abhängigkeit. Wobei er auf jeder dritten Seite erklärt, wie dumm man nicht wäre, wenn man
1. Sich eine Zigarette anraucht, wenn man gerade 24h oder mehr geschafft hat, weil man dann ja wieder von Neuem beginnen würde.
2. Noch dümmer wäre, wenn man schon 2-3 Wochen (psychisch) gekämpft hat und dann wieder über die ersten 24h (körperlich) kommen muss um wieder von vorne 3-4 Wochen psychisch zu kämpfen .

Er hat mich also bei meinem Ego gepackt, was bei mir extrem gut funktioniert hat.
Ich kenne aber mittlerweile (leider) auch ein paar Leute, die das Buch gelesen haben und es nicht geschafft haben.
Ich persönlich freue mich sehr, den Absprung geschafft zu haben und das eben auch ohne irgendwelche Ersatzmittel...

Jedenfalls kann ich jeden nur dazu ermutigen aufzuhören. Es geht wirklich und auch nicht besonders schwer, nicht einmal beim Fortgehen und andere beim Rauchen sehen hat mich besonders gequält.
Aus der Lebensgefühl Sicht ist es halt wirklich angenehm nicht vom Rauchen abhängig zu sein (ich sage nur Langstreckenflüge ), aus Körper Sicht fühlt sichs wirklich gut an (vor allem beim Sport!!), aus Geldtaschen Sicht brauch ich wohl nicht extra erwähnen (das ist jährlich ein schöner Urlaub!)

lg und viel Erfolg allen, die's vielleicht als Neujahrsvorsatz haben ,

Christian.
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  #3  
Alt 06.02.2009, 18:02
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Rotes Gesicht AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

hallo und guten tag zusammen.die beiden beiden beiträge finde ich sehr aufschlussreich,besonders den zweiten.ich bin selber noch raucher und habe es schon so zenmal versucht aufzuhören.das längste waren drei wochen und ich war so nervös und gereizt kaum auszuhalten auch für die mitmenschen.jetzt weiss ich das ich da wohl ein problem mit der psyche habe,finde die erkenntniss nicht so toll aber ich will daran arbeiten alles gute.bemme
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  #4  
Alt 11.02.2009, 17:48
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stephie210 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

also zu dem buch kann ich nur sagen - ich hab´s gekauft - aber noch nicht rein geguckt ... stelle mir im moment als raucher das nicht rauchen schon sehr schwierig vor - man kann also sagen - hab mich nicht getraut ... also eigentlich habe ich ja nie zeit zu lesen oder was weiß ich was ich immer für ausreden habe ... wie kann man sich denn selbst noch mehr motivieren ?
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  #5  
Alt 21.04.2009, 17:01
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ice007 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

ich rauche jtzt bald schon (erst) weiß ich nicht 3 Jahre
bin am überlegen aufzuhören aber auf der anderen seite denk ich mir ja was soll ich tun wenn ich irgendwo warte manchmal is da eine zigarette echt ghut weil die zeit dadurch schneller verfliegt schlimm ist es wenn man unbedingt eine zigarette will aber an keine grade rankommt
aber wie genau fühlt man sich besser wenn man aufgehört hat
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  #6  
Alt 21.04.2009, 17:20
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ChristianK befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

Hi ice,

also ich fühle mich unter anderem (kondition,...) genau deshalb besser, weil das zwanghafte völlig wegfällt. man kann schöne momente (am abend im sonnenuntergang, ein bier mit freunden, einen kaffe in der sonne, oder was weiss ich) auch ohne den stress genießen, wie und wo man die nächste rauchen kann.
auch fällt das grausame husten weg und in beziehungen machts sich auch besser beim küssen und so

mein persönlicher favorit ist alles was den sport anlangt. das fällt natürlich schon alles wesentlich leichter, wenns nicht dauernd krampft und sticht in der brust (und man womöglich sogar häufigere infekte hat).
habe seit über 6 jahren aufgehört und bin in dieser zeit 3 marathons gelaufen (den letzten vergangenes wochenende in wien! juhuuu!), habe 3x den mt. blanc bestiegen und bin beim red bull dolomitenmann im wildwasserkajak mitgefahren und vieles mehr jetzt nicht so namhaftes.

was auch nicht zu unterschätzen ist, ist das geld, dass du dir sparst. in meinem fall war das etwa ein päckchen täglich. beim fortgehen dann schon mal zwei...
das ist jetzt jährlich ein wunderschöner, ausgedehnter urlaub, den ich mir ohne mehr zu arbeiten gut leisten kann

viel erfolg beim aufhören! hoffe ich konnte dir noch mehr lust drauf machen

lg,

christian.
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  #7  
Alt 21.04.2009, 17:36
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ice007 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

mhmm stimmt ja dadurch hab ich nopch mehr lust aufzuhören
ich danke dir nochmal für die sachen die du aufgezählt hast und so jetz muss ich nur noch überlegen wie ich des mache den durch so ein buch weiß ich nich obs funktioniert ich hatte so ein buch schonmal angefangen aber es hat nicht wirklich was gebracht
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  #8  
Alt 21.04.2009, 17:36
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scotty01 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Die Kunststoffzigarette aus der Werbung

Nicorette Inhaler

Dosierung/Anwendung

Nicorette Inhaler ist für Erwachsene ab 18 Jahre bestimmt. Der Patient ist zu informieren, dass er mit dem Rauchen vollständig aufhören muss, sobald die Behandlung mit Nicorette Inhaler beginnt.

Dosierung und Behandlungsdauer

Die Dosierung ist individuell und richtet sich nach dem zur Reduktion der Entzugssymptome erforderlichen Nikotinbedarf des Patienten. Klinische Studien haben gezeigt, dass der beste therapeutische Effekt mit 6 Inhalerpatronen pro Tag erreicht wird. Die maximale Dosis wird 20 Minuten nach intensivem Gebrauch (kontinuierliche Inhalation oder «puffing») erreicht. Der Nikotingehalt kann länger ausreichen, wenn der Inhaler weniger intensiv eingesetzt wird. Die beste Wirkung wird erreicht, wenn die individuell bevorzugte Inhalationstechnik angewendet wird. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt maximal 3 Monate.

Bis zu 8 Wochen lang sollten nicht weniger als 6 und nicht mehr als 12 Patronen zur Linderung der Entzugssymptome verwendet werden.

Während der folgenden zwei Wochen ist das Ziel, die Anzahl der verwendeten Patronen um die Hälfte zu reduzieren, damit nach weiteren zwei Wochen am letzten Behandlungstag die Anzahl bis auf null gesenkt wird.

Inhalationstechnik

Die Häufigkeit der Anwendung sowie Dauer und Art der Inhalation sind individuell verschieden. Studien zeigen, dass unterschiedliche Inhalationstechniken wie die tiefe Inhalation des Zigarettenrauchers bzw. das oberfächliche «puffing» des Pfeifenrauchers die gleiche Wirkung erzeugen. Die Nikotinmenge aus einer Inhalation ist kleiner als die mit einem Rauchstoss freigesetzte Nikotinmenge einer Zigarette. Um diese geringere Freisetzung auszugleichen muss häufiger als beim Zigarettenrauchen inhaliert werden, d.h. ein Inhaler wird für eine im Vergleich zum Zigarettenrauchen längere Zeitdauer benützt. Nach dem Gebrauch von einigen Inhalern findet der Patient erfahrungsgemäss zu der auf seinen individuellen Bedarf abgestimmten optimalen Anwendungsmethode.

Korrekte Art der Anwendung

Nach Entnahme des Mundstückes und des versiegelten Behälters (Blister mit 6 Patronen) aus der Box wird das Mundstück in zwei Teile zerlegt und das Behältersiegel entfernt. Eine mit Aluminiumfolie versiegelte Inhalerpatrone (Röhrchen mit einem nikotinbeladenen Kunststoffeinsatz) wird aus dem Behälter entnommen und zwischen die beiden Mundstückenden eingesetzt. Bei diesem Vorgang werden die Siegel an beiden Enden der Patrone eröffnet. Der Behälter mit den restlichen Patronen wird anschliessend wieder in die Box plaziert.

Mit dem durch die Patrone eingesogenen Luftstrom werden Nikotin und Menthol freigesetzt und im Mund absorbiert. Die Nikotinfreisetzung aus dem Inhaler kann bei kalten Aussentemperaturen herabgesetzt sein. Nicorette Inhaler sollte daher nicht bei Temperaturen unter 15 °C benützt werden.

Nach Gebrauch wird der Inhaler vom Mundstück entfernt und ausser Reichweite für Kinder und Haustiere entsorgt. Das Mundstück wird zum weiteren Gebrauch in der Box aufbewahrt.

Nicorette Inhaler ist als Unterstützung für eine zeitlich begrenzte Entwöhnungskur bestimmt, deren Erfolg im wesentlichen von der Motivation und Willenstärke des Rauchers abhängt.
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