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#11
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Hallo,
bin neu hier und hätte mal eine Frage an euch. Es wäre schön wenn ihr mir helfen könntet. Bin 2006 an Krebs erkrankt und habe seit heute eine schlimme Gürtelrose,könnte das mit dem Krebs zu- sammen hängen? oder könnte der Krebs wieder ausgebrochen sein? Lieben Gruss Vanessa |
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#12
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Hallo Vanessa!
Um welchen Krebs hat es sich denn gehandelt? Nimmst Du noch immer bzw. derzeit Medikamente? Wie schon vorher diskutiert, ist die Gürtelrose eine Reaktivierung von "schlafenden" Viren (Varicella Zoster). Diese Viren befinden sich im Körper und sind solange inaktiviert so lange Dein Immunsystem sie "im Schach halten kann". Reaktiviert bzw. sich leichter vermehren kann sich das Virus dann, wenn die Immunlage schlechter wird (im Normalfall kommt das zum Beispiel durch starke Sonnenstrahlung in größerer Höhe vor -> zB bei Herpes simplex (anderes Virus) -> Fieberblasen). Im Falle eines Blutkrebses also wenn das Knochenmark betroffen ist und damit die weissen Blutkörperchen vermindert, kann es auch zu einer schlechten Immunlage kommen. Das heisst - um die Frage konkret zu beantworten: Ja, es ist durchaus möglich, dass ein Rezidiv eines Krebses zu einer schlechten Immunlage und damit zu Gürtelrose führt. Das soll Dich aber nicht sofort beunruhigen, es ist ja auch Winter und der führt schlussendlich bei uns allen zu einer verschlechterten Immunlage (Kälte, Immunsystem ist mit anderen Infektionen beschäftigt) Jedenfalls bleibt bei einer Gürtelrose und einem Krebs in der Vergangenheit der Gang zum Arzt nicht aus. Es gillt ja schließlich abzuklären, wieso das Immunsystem aktuell die Viren nicht "im Schach" halten kann. Es gibt Medikamente (Virostatika - zB Valaciclovir, Famciclovir), die helfen die Viruslast zu senken und die Gürtelrose ausheilen lassen. Alles gute! lg, Christian. |
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#13
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also, soweit ich weiß wird die gürtelrose von demselben virus hervorgerufen wie die windpocken.
aus diesem grund soll es auch so "gefährlich" sein die windpocken als kind nicht zu bekommen. Denn als erwachsener entwickeln sich diese meist zur gürtelrose. Der mythos dass man die windpocken nur einmal bekommen kann ist schlichtweg falsch. Man kann sie öfter bekommen, jedoch dann in abgeschwächter form da man schon gewisse antikörper gebildet hat. es ist wie bei einer impfung: sie schützt nicht 100 prozent vor der krankheit! Da es sich um denselben erreger handelt, vermute ich mal dass auch die gürtelrose ansteckend ist. ob man nun von windpocken oder eben auch von der gürtelrose betroffen wird hängt wohl dann vom eigenen immunsystem ab. Allerdings kann es auch sein, dass man sich garnicht ansteckt, wenn man sie vorher selbst einmal hatte. Alles kann also und nichts muss! wünsche euch einen guten rutsch und sende mal liebe grüße an alle! LaFuerza |
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#14
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Liebe LaFuerza!
Ich möchte hier leider zweimal wehement widersprechen um die Sachlage für die anderen Forenleser richtig zu stellen. 1.) Das sich die Erstinfektion bei einem Erwachsenen (der als Kind nicht Windpocken hatte) zu einer Gürtelrose entwickelt ist FALSCH! Auf der vorigen Seite habe ich das System ziemlich ausführlich beschrieben. Hier nochmal ganz Kurz: Erreger ist immer derselbe (da hast Du recht!): Varicella Zoster Virus -> Körper der den Virus noch nie "gesehen" hat -> Windpocken -> Viren verstecken sich in den Nervenganglien "schlummern" dort -> Immunsystem dieses Körpers wird schwach (Alter, AIDS, Krebs, etc.) -> Reaktivierung des Virus -> Gürtelrose (entlang der von den Nerven versorgten Hautgebieten, wo sich das Virus zuvor versteckt hat - drum tritt die Gürtelrose auch so lokal auf) Was NIE passiert ist: Erstinfektion mit dem Virus -> Gürtelrose! NIE! zuerst entwickeln sich IMMER die Windpocken. Die Gürtelrose ist immer die Reaktivierung. Man kann also sagen, dass jemand mit Gürtelrose bestimmt immer die Windpocken hatte, wenn auch so leicht, dass es vielleicht nicht besonders wahr genommen wurde (was ich aber nicht glaube, denn das juckt ja unglaublich )2) Ein Körper der schon einmal Windpocken hatte, kann diese NICHT wieder bekommen! Das die Gürtelrose prinzipiell anstecken ist, haben wir bereits auf der Vorseite besprochen, wenn man sich da auch sicher sehr bemühen muss ![]() Es hängt also nicht vom Immunsystem ab ob man entweder von Windpocken oder von Gürtelrose betroffen ist, sonder NUR von der Reihenfolge und dann von einem schlechten Immunsystem, wenn man schon einmal die Erstinfektion durchgemacht hat. Diese beiden Tatsachen sind überall nachzulesen und sind weder Mythos der so oft schlecht geredeten westlichen Medizin, noch schlichtweg falsch. Sondern richtig. Manche Dinge sind mittlerweile bestätigtes Wissen und im Wesentlichen nicht mehr diskutabel. Das alles kann und nichts muss, ist also leider auch nicht ganz richtig. |
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#15
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Zitat:
richtig ich hätte es nicht besser formulieren können |
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#16
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So wie ich das weiß ist Gürtelrose nicht ansteckend, mein Sohn hatte schon 2x Gürtelrose, seine Frau war in der Zeit Schwanger und es wurde kein Verbot vom Arzt ausgesprochen. Ehe man sich an Gürtelrose ansteckt fällt ein Sack Reis in China um.
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#17
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Zitat:
soviel ich weiß, ist Gürtelrose nicht ansteckend. Sie muß auch nicht unbedingt jucken, kann mit fürchterlichen Schmerzen verbunden sein. Ich hatte Gürtelrose und Schmerzen, die nicht zum aushalten waren aber kein Jucken. Mein Arzt riet mir, er könne mir nicht helfen er wüßte aber einen guten Besprecher. Dort bin ich dann hin und ob ihr es glaubt oder nicht, die Gürtelrose war innerhalb von 8 Tagen total verschwunden. Der Besprecher ist hierfür sehr bekannt. Gruß Reiterfee |
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#18
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Du kannst heut zutage selbst noch die Gürtelrose bekommen auch wenn du die Windpocken als Kind bereits hattest. Ich habe mit 23 eine schmerzhafte Gürtelrose bekommen, ausgelöst durch sehr viel Stress. Diese habe ich dann besprechen lassen und brauchte keine Medikamente......hat mir selbst mein Hausarzt zu geraten. Und nach nicht einmal 4 Tagen war sie wieder verschwunden. Es ist zwar schemerzhaft, aber kein Vergleich zu einer Rippenfellentzündung, wenn man dann auch noch erkältet ist *lach
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#19
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auf jeden Fall . Deswegen hängen z.B an Kinderstationen Schilder wegen Zutritt usw . In gewissenhaften Arztpraxen wird man deswegen auch nicht ins Wartezimmer geschickt .
Wenn die Bläschen aufplatzen >> die Flüssigkeit ist infektiös . In einigen Arztpraxen nicht mehr . Weil , die Medikamente sind kostenintensiv und die Hemmschwelle mancher Mediziner höher und KV-Verträge motten im Schrank vor sich hin -- die Schmidt hat keine Meinung ...... Man muß sich heute in vielen Fällen selbst drum kümmern !! Tu es !!!! LG Donnervogel
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#20
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Entschuldige Vannessa ,
das mit Deiner Frage zum Krebs habe ich nicht gelesen . Also Gürtelrose ist ein Warnsignal des Körpers . Ich bin auch Krebspatientin . So oft wie ich Gürtelrose habe , müßte ich bei der Theorie voller Metastasen sein . Das muß also nicht . Als Erstes würde ich mal bei einem vernünftigen Zahnarzt die Zähne überprüfen lassen -- HNO-Gebiet -- also allgemein -- also auch Blutbild usw ... Als Krebspatient hat man ja auch , wenn man Pech hat , andere Erkrankungen . Die dann allerdings reparabel sind -- wobei ist Krebs auch . Ich bin zwei mal OP und der Rest ist so verschwunden ... Das kann man also generel so nicht sagen . Aber mein Schlußsatz heißt auch hier >> man muß sich selbst drum kümmern in den heutigen Zeiten ... Liebe Grüße Donnervogel |
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